Taschenfederkernmatratze Test

Taschenfederkernmatratze im Test

Taschenfederkernmatratze im Test

Taschenfederkernmatratzen gehören zu den Federkernmatratzen. Taschenfederkernmatratzen besitzen durch den Taschenfederkern eine sehr hohe Stabilität sowie eine sehr gute Belüftung und bieten damit ein angenehmes Schlafklima.
Anders als bei Federkernmatratzen sind bei Taschenfederkernmatratzen die Stahlfedern in Stoffsäckchen eingenäht und bieten auf diese Weise eine höhere Punktelastizität, als einfache Federkernmatratzen. Darüber hinaus bleiben bei einer Taschenfederkernmatratze die unschönen Geräusche aus, die bei einer einfachen Federkernmatratze normal sind.
Die Matratzen eignen sich vor allem für Personen, die nachts stark schwitzen. Im Gegensatz zu anderen Matratzenarten eignen sich Taschenfederkernmatratzen für jedes Körpergewicht und alle Schlafpositionen.


Taschenfederkernmatratze Test 2018

Die besten Taschenfederkernmatratze aus dem Test sind folgende Modelle:

Aufbau einer Taschenfederkernmatratze

Taschenfederkernmatratzen bestehen aus Stofftaschen, den Taschenfederkern, Schaumstoffpolsterung und einem Matratzenbezug.

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Stofftaschen

Die Stahlfedern der Taschenfederkernmatratzen sind von Stofftaschen umgeben, die meistens aus Baumwolle oder einem Baumwoll-Mischgewebe bestehen. Sie reduzieren die lästigen Geräusche, die durch das Reiben von Metall entstehen. Zusätzlich erhöhen sie die Punktelastizität.

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Taschenfederkern

Der Taschenfederkern besteht aus spiralförmigen Stahlfedern, die jeweils in eine Stofftasche eingenäht sind. Die Zahl der Stahlfedern liegt dabei bei mehreren hundert Stahlfedern, die auch die Punktelastizität bestimmen. Der Körper sinkt nur dort ein, wo er auch aufliegt.

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Schaumstoffpolsterung

Die Schaumstoffpolsterung fördert den Schlafkomfort und schützt den Bezug vor Beschädigungen durch die Stahlfedern. Sie besteht aus einem Schaumstoff.

4

Matratzenbezug

Der Matratzenbezug besteht entweder aus Baumwolle oder einem Baumwoll-Mischgewebe. Sofern er mit einem umlaufenden Reißverschluss versehen ist, kann er abgenommen und in der Regel mit der normalen Maschinenwäsche gewaschen werden. Gängig sind Waschtemperaturen von 40 °C oder 60 °C. Normal sind allerdings Taschenfederkernmatratzen ohne Reißverschluss.


In welchen Größen gibt es Taschenfederkernmatratzen?

Taschenfederkernmatratzen gibt es, wie jede andere Matratzenart, in nahezu jeder erdenklichen Größe. Jedoch ist zu beachten, dass nicht jeder Anbieter Sondergrößen führt. Die folgenden Größen sind die geläufigsten:


Vorteile und Nachteile der Taschenfederkernmatratze

Vorteile
  • Gute Stütze für den Körper: Durch die in Stofftaschen eingenähten Stahlfedern stützen Taschenfederkernmatratzen den Körper und verhindern auf diese Weise das Einsinken schwererer Körperpartien wie Schulter und Becken.
  • Sehr gute Qualität: Taschenfederkernmatratzen sind sehr hochwertige Matratzen, die für ihre Langlebigkeit bekannt sind.
  • Geräuscharmer Schlaf: Federkernmatratzen oder Latexmatratzen sind für ihre Geräusche bekannt, die während der natürlichen Schlafbewegungen entstehen können. Bei Taschenfederkernmatratzen sind die Stahlfedern in Stofftaschen eingenäht, wodurch die Geräusche erheblich gedämmt werden.
  • Hoher Liegekomfort: Die Zahl und die Stärke der Stahlfedern kann in Taschenfederkernmatratzen erheblich variieren. Sie bestimmen die Liegezonen. Je nach der Zahl der vorhandenen Stahlfedern werden die Liegezonen in der Taschenfederkernmatratze bestimmt. Dadurch kann sich die Matratze an die einzelnen Körperpartien anpassen und den Schlafkomfort erhöhen.
  • Für mehrere Lattenrost-Arten geeignet: Taschenfedernmatratzen bringen von Hause aus eine eigene Federung mit. Ein gefederter Lattenrost ist damit nicht notwendig. Diese Matratzen eignen sich für verstellbare und einfache Lattenroste, wobei auch verstellbare Lattenroste nicht nötig sind. Taschenfederkernmatratzen bilden auch ohne verstellbaren Lattenrost eine stabile Unterlage.
  • Hohe Stabilität: Durch die Stahlfedern und die Kaltschaumpolsterung besitzen Taschenfederkernmatratzen eine hohe Stabilität.
  • Hervorragendes Schlafklima: Durch die Taschenfederkernmatratzen können Temperatur und Feuchtigkeit sehr gut abgeleitet werden. Die sehr gute Luftregulierung verhindert eine Ansammlung der Feuchtigkeit und damit die Schimmelbildung. Das Schlafklima wird dadurch gefördert.
  • Sehr gute Anpassung an den Körper: Taschenfederkernmatratze besitzt eine sehr gute Punktelastizität und passt sich gut an den Körper an. Damit erhöhen Taschenfederkernmatratzen den Schlafkomfort und fördern eine gesunde Körperhaltung während des Schlafs.

Nachteile:
  • Kuhlenbildung bei minderwertigen Stahlfedern: Minderwertige Taschenfederkernmatratzen können die Bildung von unschönen Kuhlen begünstigen. Das kann zu Rücken- und Nackenschmerzen führen.
  • Hygienisch bedenklich: Taschenfederkernmatratzen besitzen in der Regel keinen Bezug mit einem Reißverschluss und können nicht gewaschen werden. Sie sind damit hygienisch bedenklich.
  • hohes Gewicht: Taschenfederkernmatratzen besitzen durch ihre Stahlfedern ein hohes Gewicht. Die Matratzen eignen sich daher nur für Personen, die über genügend Kraft verfügen, die Matratzen zu wenden.

Für Boxspringbetten gedacht?

Taschenfederkernmatratzen kommen häufig auf Boxspringbetten zum Einsatz. Sie federt aufgrund ihrer Eigenschaft die Belastungen durch den Körper sehr gut ab. Zusätzlich sorgt die Kombination von Boxspring und Taschenfederkern für eine leichte Federung.


Typen von Taschenfederkernmatratzen

Eine Taschenfederkernmatratze kann auch als Tonnen-Taschenfederkernmatratze vorkommen. In diesem Fall sind die Stahlfedern auch in Stofftaschen eingenäht. Hier besitzen die Stahlfedern in der Mitte allerdings eine gewölbte Form, wodurch die Tonnentaschenfederkernmatratzen eine höhere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit besitzen.
Sie sind für ihre hervorragende Stützung der Wirbelsäule und den außergewöhnlich hohen Liegekomfort bekannt.


Worauf beim Kauf achten?

  • Härtegrad: Der Matratzen Härtegrad entscheidet über den Schlafkomfort und die Haltung der Wirbelsäule. Beim richtigen Härtegrad liegt die Wirbelsäule in der seitlichen Schlafposition gerade auf. Welcher Härtegrad der richtige ist, richtet sich vorrangig nach dem Körpergewicht. Je schwerer der Schläfer ist, desto härter muss die Matratze sein. Auch die Körpergröße, die Statur und die Schlafposition spielen in die Wahl des Härtegrads mit rein.
  • Höhe: Die Höhe der Taschenfederkernmatratze spielt in den Schlafkomfort ein. Eine grundsätzliche Festlegung über die perfekte Höhe existiert nicht. Generell sollte die Matratze so dick sein, dass der Lattenrost beim Liegen nicht zu spüren ist. Bei Taschenfederkernmatratzen wird das Durchdrücken des Lattenrosts durch die Stahlfedern vermieden. Hier spielt die Höhe nicht eine ganz so große Rolle. Trotzdem sollte diese mindestens 16 cm betragen.
  • 7-Zonen: Gute Taschenfederkernmatratzen bestehen aus drei bis neun Liegezonen. Je mehr Liegezonen eine Taschenfederkernmatratze hat, umso besser wird die Wirbelsäule gestützt. Allerdings gilt auch hier: Nicht die Zahl der Liegezonen entscheidet über den gesunden Schlaf, sondern die richtige Positionierung der einzelnen Körperpartien auf den für sie vorgesehenen Liegezonen.
  • Raumgewicht: Das Raumgewicht steht für die Langlebigkeit der Matratze. Generell sollte das Raumgewicht bei mindestens 40 RG liegen. Berechnet wird das Raumgewicht mit der Formel: Gewicht (in kg) geteilt durch die Länge x Breite x Höhe (in m).
  • Öko-Tex-Standard: Eine Taschenfederkernmatratze sollte dem Öko-Tex-Standard 100 entsprechen. Der Öko-Tex-Standard 100 ist ein Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte. Dabei werden die Produkte auf gesetzlich verbotene Substanzen und gesundheitsbedenkliche Chemikalien geprüft. Bei Matratzen greift der Öko-Tex-Standard 100.
  • Anzahl Federn: Eine gute Taschenfederkernmatratze mit einer hervorragenden Anpassungsfähigkeit an den Körper sollte mindestens 1.000 Stahlfedern besitzen. Die höchste Zahl liegt bei zirka 2.000 Stahlfedern. Je mehr Stahlfedern in der Taschenfederkernmatratze enthalten sind, desto hochwertiger ist die Matratze und desto höher ist die Punktelastizität.
  • Stauchhärte: Je höher die Stauchhärte ist, desto belastbarer ist die Taschenfederkernmatratze. Daher ist dieser Wert ein grundlegendes Merkmal für die Qualität einer Taschenfederkernmatratze. Achtung: Bei Taschenfederkernmatratzen muss die Stauchhärte sehr hoch sein.
  • Bezug abnehmbar: Ein abnehmbarer Bezug erhöht die hygienischen Eigenschaften. Eine gute Taschenfederkernmatratze sollte einen Bezug mit einem umlaufenden Reißverschluss besitzen. So kann der Bezug regelmäßig mit der Maschinenwäsche gewaschen und von Milben sowie Staub befreit werden.
  • Schlafposition: Taschenfederkernmatratzen eignen sich für alle Schlafpositionen. Trotzdem profitieren Bauchschläfer eher von den Eigenschaften der Taschenfederkernmatratzen. Wer eine Taschenfederkernmatratze kaufen möchte, sollte diese unbedingt Probe liegen, um herauszufinden, ob sich die Taschenfederkernmatratze für den individuellen Schlaftyp eignet.
  • Temperaturempfinden: Wer schnell schwitzt, ist mit der Taschenfederkernmatratze gut beraten. Durch die Lüftung der Stahlfedern wird der Körper beim Schlafen optimal gekühlt. Frostbeulen sollte auf den Kauf einer Taschenfederkernmatratze verzichten.

Stiftung Warentest Test der Taschenfederkernmatratze

Im Jahr 2013 testete die Stiftung Warentest Taschenfederkernmatratzen auf ihren Schlafkomfort, Schlafklima, Haltbarkeit, Bezug, Handhabung, Dekoration/Werbung und Gesundheit und Umwelt. Dabei überzeugte vor allem die Taschenfederkernmatratze “Musterring Orthomatic TT2” (Note: 2,4) mit ihrer Eignung für alle Schlafpositionen.
Auf dem zweiten Platz landete die Badenia Irisette Lotus TFK (Note: 2,5). Dieses Modell überzeugte vor allem mit einem hervorragenden Liegekomfort und einer robusten Verarbeitung.
Den dritten Platz belegt die Taschenfederkernmatratze “MFO/Bettina Sorella fest” (Note: 2,5). Sie überraschte vor allem mit einem extrem hygienischen Bezug und der guten Gesundheit.


Wieviele Federn sind notwendig?

Die Zahl und Stärke der Stahlfedern in einer Taschenfederkernmatratze bestimmt den Härtegrad und damit die Liegezonen.
Grundsätzlich gilt, dass eine hohe Zahl an Stahlfedern den Liegekomfort extrem erhöht. Klassisch befinden sich zirka 1.000 Stahlfedern in einer Taschenfederkernmatratze. Es existieren aber auch Matratzen mit 2.000 Stahlfedern.


Welche Lattenroste sind geeignet?

Taschenfederkernmatratzen bringen von Haus aus eine eigene Federung und Stabilität mit. Ein gefederter Lattenrost ist damit nicht notwendig. Im Gegenteil. Die Kombination von gefederten Lattenrost und Taschenfederkernmatratze kann das Gefühl einer Reisekrankheit auslösen.
Ideal ist ein einfacher oder elektrisch verstellbarer Lattenrost. Ein einfacher Lattenrost genügt in der Regel, da Taschenfederkernmatratzen durch ihre Beschaffenheit eine hohe Stabilität mitbringen.


Kaltschaummatratze oder Taschenfederkern?

Taschenfederkernmatratzen kühlen gut und sind daher für Schlafende geeignet, die schnell schwitzen.
Auch die Stabilität spielt in die Entscheidung. Taschenfederkernmatratzen bringen durch die Stahlfedern eine hohe Stabilität mit und kommen mit einfachen Lattenrosten aus. Kaltschaummatratzen hingegen benötigen für die Stabilität einen verstellbaren Lattenrost.
Letztendlich entscheiden die persönlichen Schlafvorlieben über die Art der Matratze. Als Seitenschläfer Matratze sind jedoch Kaltschaummatratzen besser geeignet.


Sind Taschenfederkernmatratzen für Allergiker geeignet?

Hochwertige Taschenfederkernmatratzen sind für Allergiker geeignet. Sie besitzen einen waschbaren Bezug, der die Matratze von Milben und Staub befreien kann.
Durch die gute Luftregulierung kann Feuchtigkeit gut abgeleitet und damit Schimmelbildung vermieden werden. Allergiker werden entlastet.


Pflege Tipps

Taschenfederkernmatratzen benötigen keine aufwendige Pflege. Aufgrund der Lüftung durch die Stahlfedern wird die beim Schlafen entstehende Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben und einer Schimmelbildung und einem Milbenbefall vorgebeugt.
Trotzdem sollte der Bezug regelmäßig gewaschen werden. Ideal ist eine Maschinenwäsche bei 60 °C.


Welche weiteren Matratzenarten gibt es?

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