Matratzen Test Stiftung Warentest Testsieger

Matratzen Test Stiftung Warentest Testsieger

Matratzen Testsieger Stiftung Warentest

Wir stellen Ihnen hier alle Testsieger der Matratzen Tests der Stiftung Warentest von 2015, 2016, 2017 und 2018 vor. Ebenso erklären wir Ihnen, wie die Stiftung Warentest Matratzen testet und wie repräsentativ das Ergebnis ist.

In den allermeisten Jahren testet die Stiftung Warentest in zwei Tests Matratzen, einer im Frühjahr zwischen Februar und April, der zweite zwischen August und Oktober. Jedes Jahr werden Kaltschaummatratzen (Schaumstoffmatratzen) sowie entweder Federkernmatratzen oder Latexmatratzen getestet.

Die Stiftung Warentest verwendet für ihre Tests 90x200 Matratzen. 2015 fand auch ein Lattenrost Test statt. Ebenso finden sogenannte Schnelltests statt.

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Die besten Matratzen aus dem Test 

Die Testsieger aus dem Matratzen Test der Stiftung Warentest der Jahre 2015, 2016, 2017 & 2018 sind:

NameNoteArtTest Ausgabe
Bodyguard Matratze1,8 (Gut)Schaumstoff07/2015
Malie Polar 2,2 (Gut)Federkern02/2017
Aldi (Nord) Novitesse Memolux 902,2 (Gut)Schaumstoff03/2018
Casper Matratze2,3 (Gut)Schaumstoff09/2017
Smood Matratze2,3 (Gut)Schaumstoff09/2016
Schlaraffia Viva Plus Aqua2,3 (Gut)Federkern04/2015
Musterring Orthomatic Perfekt TT2,3 (Gut)Federkern04/2015
Ravensberger 7-Zonen-Natur2,5 (Gut)Latex04/2016
Diamona Latex Pure2,5 (Gut)Latex04/2016
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Schaumstoffmatratzen Test 03/2018

NameNoteTestausgabeMatratzenart
Aldi (Nord) Novitesse Memolux 902,2 (Gut)03/2018Schaum­stoff­matratze
Dormando
Daluna Comfortmaxx Vilax
2,4 (Gut)03/2018Schaum­stoff­matratze
Aldi (Nord)
Novitesse Maxicomfort 90
2,5 (Gut)03/2018Schaum­stoff­matratze
MFO
Vita Visco Medium
2,5 (Gut)03/2018Schaum­stoff­matratze
Hn8 Schlafsysteme
Emotion Pro VS
2,7 (Befriedigend)03/2018Schaum­stoff­matratze
Matratzen Concord
SF+Contact Opal
2,7 (Befriedigend)03/2018Schaum­stoff­matratze
f.a.n. Medisan Luxus VS2,9 (Befriedigend)03/2018Schaum­stoff­matratze
f.a.n.
Medisan Premium VS
2,9 (Befriedigend)03/2018Schaum­stoff­matratze
f.a.n.
Medisan Relax VS
2,9 (Befriedigend)03/2018Schaum­stoff­matratze
Beco
My Sleep Visko
3,1 (Befriedigend)03/2018Schaum­stoff­matratze

HEIA Körpertypen erklärt (Testkriterium)

Die Stiftung Warentest testet alle Matratzen auf Eignung für 4 Körpertypen. Dieses System wird HEIA genannt, jeder Buchstabe ( H - E - I - A) soll dabei eine Körperform darstellen. Wir erklären Ihnen was die einzelnen Klassifizierungen bedeuten:

H-Typen Zusammenfassung

Große Menschen mit einem höheren Gewicht und einem schmaleren Gesäß werden von der Stiftung Warentest als H-Typen bezeichnet. Diese Figurtypen besitzen relativ breite Schultern und einen breiteren Bauch und bringen an beiden Bereichen viel Gewicht auf die Matratzen. Rückenschläfer müssen darauf achten, dass ihre Körpermitte nicht zu stark die Matratze einsinkt. Bei Menschen, die auf der Seite schlafen, sollte gewährleistet sein, dass die Matratze im Schulter- und im Bauchbereich ausreichend nachgibt. Alle Menschen, deren Schultern und Bauch breiter sind als die Hüfte zählen zu den H-Typen. Insgesamt sind etwa 14 Prozent aller Menschen H-Typen.

E-Typen Zusammenfassung

Große und schwere Frauen sowie Männer, bei denen die Schultern, der Bauch und das Becken ähnlich schwer und breit sind, gehören laut Stiftung Warentest zu den E-Typen. Das recht hohe Gewicht verteilt sich bei diesen Typen gleichmäßig auf insgesamt 6 Punkte. Auf dem Rücken liegen E-Typen meist bequem. In der Seitenlage ist es notwendig, dass die Matratze im Bereich der Hüfte stärker nachgibt. Die meisten Menschen sind so gebaut.

I-Typen Zusammenfassung

Frauen und Männer, die kleiner und leichter sind, gehören laut der Stiftung Warentest zu den I-Typen. Bei diesen Figurtypen verteilt sich das Körpergewicht sehr gleichmäßig und es gibt kaum Punkte mit einer stärkeren Belastung. Aus diesem Grund eignen sich auch viele Matratzen für I-Typen, die auf dem Rücken liegen. Bei Seitenschläfern sollte die Matratze im Bereich des Beckens und der Schulter etwas nachgeben. Knapp 29 Prozent aller Menschen sind entweder I- oder E-Typen.

A-Typen Zusammenfassung

Zu den A-Typen zählen Frauen und Männer mit einem leichten bis schweren Körpergewicht. Ihre Schultern sind leichter und schmaler als ihr Becken- und Bauchbereich. Seitenschläfer, die zu den A-Typen gehören, finden recht problemlos eine geeignete Matratze. Dies liegt daran, weil das Becken stärker eindringt als die Schultern. Rückenschläfer haben es da schon etwas schwerer, denn bei diesen kann auf einer nicht geeigneten Matratze leicht ein Hohlkreuz entstehen. Rund 17 Prozent aller Menschen sind A-Typen.

Latexmatratzen Test 03/2018

NameNote
Selecta
L4 Latexmatratze
2,3 (Gut)
Ikea
Morgedal Latexmatratze
2,4 (Gut)
Diamona
Select Latexion
2,6 (Befriedigend)
Ravensberger
Latex Öko Tex 100
2,6 (Befriedigend)
Malie Juvel2,7 (Befriedigend)
Otto Ecorepublic Home
ProVita De Luxe Top KS
3,3 (Befriedigend)
Elza Valora Classic3,4 (Befriedigend)

Matratzenarten im Test

Es gibt viele verschiedene Matratzenarten, die sich hinsichtlich ihrer Eigenschaften unterscheiden. Nicht jede Matratze ist automatisch für jeden Menschen geeignet, weswegen wir nachfolgend einmal auf die einzelnen Matratzen des Test und ihre Besonderheiten eingehen.

Die Kaltschaummatratze ist die beliebteste Matratzenart, die es gibt. Sie bietet eine hohe Anpassungsfähigkeit und eine optimale Punktelastizität. Die Matratzen bestehen aus aufgeschäumtem Polyurethan und werden aus einem einheitlichen Block geschnitten. Und anschließend aus verschiedenen Schaumstoffkomponenten zusammengeklebt. Aufgrund der herausragenden Wärmeisolation ist die Kaltschaummatratze ideal für alle geeignet, die leicht frieren.
Vorteile
  • Hohe Anpassungsfähigkeit
  • Sehr gute Rückstellkraft
  • Hygienisches Schlafklima
  • Allergikerfreundlichkeit

Nachteile
  • Mäßiger Feuchtigkeitstransport
  • Es können sich Liegekuhlen bilden

Die Federkernmatratze zeichnet sich durch ihren guten Feuchtigkeitstransport aus, weshalb diese Matratzenart vor allen Dingen für starke Schwitzer geeignet ist. Die geringe Wärmedämmung ist der Grund, warum Menschen profitieren, denen im Bett ohnehin zu schnell warm wird. Ist Ihnen hingegen öfter kalt, dann ist diese Matratzenart nur bedingt zu empfehlen.
Vorteile
  • Optimaler Feuchtigkeitstransport
  • Geringe Wärmedämmung
  • Gute Punktelastizität

Nachteile
  • In der Schaumstoffauflage bilden sich mitunter Kuhlen

Die Taschenfederkernmatratze gehört zu den Federkernmatratzen. Sie hebt sich vor allen Dingen durch ihre exzellente Stützkraft ab und bietet außerdem eine hohe Atmungsaktivität. Darüber hinaus gelten diese Matratzen als sehr robust und langlebig. Durch die Feuchtigkeit, die von der Matratze abgegeben wird, fühlt sie sich immer angenehm kühl an und ist für Menschen, die stark schwitzen, hervorragend geeignet.
Vorteile
  • Optimaler Schlafkomfort dank kaum schwingender Federn
  • Die Federn geben je nach Belastung nach
  • Optimale Punktelastizität

Nachteile
  • In der Handhabung etwas nachteilig

In den meisten Fällen bestehen Latexmatratzen aus synthetischem Latex. Nur sehr selten finden sich Anteile von natürlichem Kautschuk. Ein großer Vorteil dieser Matratzenart ist die hohe Punktelastizität. Sie gibt nur dort nach, wo auch eine Belastung stattfindet. Der mäßige Feuchtigkeitstransport sorgt dafür, dass diese Matratzenart sich weniger für Menschen eignet, die stark schwitzen. Frierende Menschen hingegen können von der Wärmedämmung profitieren.
Vorteile
  • Exzellente Wärmedämmung
  • Angenehmes, weiches und zugleich stützendes Liegegefühl
  • Lange Lebensdauer
  • Ideal für verstellbare Lattenroste geeignet

Nachteile
  • Sehr hohes Eigengewicht
  • Nur mäßiger Feuchtigkeitstransport

Visco Matratzen sind mit einer Füllung aus Viscoschaum ausgestattet. Zum Erhalt der Stützkraft wird dieser auf einer Kaltschaumplatte fixiert. Insbesondere Menschen mit orthopädischen und gesundheitlichen Einschränkungen profitieren von der Matratze, die die korrekte Lagerung des Körpers gewährleistet.
Vorteile
  • Passen sich dem Körper hervorragend an
  • Menschen mit orthopädischen Problemen profitieren
  • Entspannter und ruhiger Schlaf
  • In Punktelastizität und Anpassungsvermögen kaum zu übertreffen

Nachteile
  • Verzögerte Rückbildung des Körperabdruckes kann die Bewegung erschweren
  • Viscoschaum wird weich und warm, im Sommer ein Nachteil
  • Hohes Eigengewicht

Besten Matratzen aus Schaumstoff 09/2017

NameNote
Casper Matratze2,3 (Gut)
Badenia Irisette Dreams2,5 (Gut)
Diamona Blue Activ G2,5 (Gut)
f.a.n. Cumulus Med KS2,5 (Gut)
f.a.n. Komfort Lux KS2,5 (Gut)
f.a.n. Multi Flex KS2,5 (Gut)
Grafenfels Weiss2,5 (Gut)
Ikea Morgedal Schaummatratze2,5 (Gut)
Matratzen Concord Yumi2,5 (Gut)
Schlaraffia Passat ZT2,5 (Gut)
Schlaraffia Sky 2002,5 (Gut)
Schlaraffia Stratos 2502,5 (Gut)
Schlaraffia Vento x52,5 (Gut)
Breckle Sunshine 2002,6 (Befriedigend)
Otto Paul-Paula2,6 (Befriedigend)
BeCo Luxus Flex KS2,7 (Befriedigend)
BeCo Marida2,7 (Befriedigend)
Felix Matratze2,7 (Befriedigend)
Hn8 Schlafsysteme
Joko Lidl.de
3,6 (ausreichend)
Tempur Sensation 194,2 (ausreichend)

Testberichte ausgewählter Matratzen


Federkernmatratzen Testsieger 02/2017

NameNote
Malie Polar2,2 (Gut)
f.a.n. Komfort Med T2,3 (Gut)
f.a.n. Multiplus T2,3 (Gut)
f.a.n. Sun Line T2,3 (Gut)
Lidl Meradiso 7-Zonen-Tonnentaschen Federkernmatratze2,4 (Gut)
Union Unicor TFK2,4 (Gut)
Badenia Irisette Fehmarn TFK 5002,5 (Gut)
f.a.n. Medisan Gel T2,5 (Gut)
f.a.n. Watergel plus T2,5 (Gut)
Möve Aqua Med T2,5 (Gut)
SB Möbel Boss Bona Med Edition Extra2,5 (Gut)
Schlaraffia Clever 35 TFK Smartline2,5 (Gut)
Schlaraffia Flexi X3 TFK Smartline12,5 (Gut)
Schlaraffia Smart 180 TFK Smartline2,5 (Gut)
Schlaraffia Switch ZS TFK Smartline2,5 (Gut)

Worauf muss beim Matratzenkauf geachtet werden?

Beim Matratzenkauf gibt es neben einem Matratzen Test viele Punkte, die beachtet werden müssen:

  1. Raumgewicht
    Das Raumgewicht einer Matratze gibt an, wie viel Kilo Schaumstoff pro Kubikmeter Rohmaterial verwendet wurde. Es gibt eine einfache Faustregel, an die man sich hier halten kann: Je höher das Raumgewicht, desto besser die Qualität der Matratze. Kaltschaummatratzen mit einem eher höhen Raumgewicht sind normalerweise wesentlich elastischer und zugleich tragbarer als Matratzen, die eher mit einem niedrigen Raumgewicht ausgestattet sind. Billige Matratzen haben meist ein niedriges Raumgewicht von RG30 oder weniger. Da weniger Material verwendet wurde, ist die Matratze deutlich schneller durchgelegen als eine hochwertige Matratze mit RG50. Achten Sie beim Matratzenkauf darauf, dass das Raumgewicht der Matratze bei min. RG35-40 liegt.
  2. Härtegrad
    Neben dem Material ist der Härtegrad einer Matratze von hoher Bedeutung. Diese Angaben sind leider noch immer nicht genormt, weswegen sie von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ausfallen können. Die meisten Anbieter unterscheiden bei ihren Modellen jedoch zwischen 3 Härtegraden. Beispielsweise H1 bis H3. Aber auch Kennzeichnungen von H1 bis H5 sind denkbar. Generell kann man sagen: Je schwerer Sie sind, desto härter sollten Sie die Matratze auswählen. Menschen, die bereits Rückenprobleme haben, profitieren ebenfalls von einer härteren Matratze. Den richtigen Härtegrad hat man übrigens dann gewählt, wenn die Wirbelsäule in der Seitenlage eine Waagrechte bildet. Wer auf dem Rücken liegt, der darf also keinesfalls ins Hohlkreuz verfallen.
  3. Schlaftyp
    Sind Sie Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfer? Je nach Schlafgewohnheiten ist eine Matratze notwendig, die sich perfekt an die Liegeeigenschaften anpasst. Stiftung Warentest unterscheidet insgesamt zwischen 8 verschiedenen Schlaftypen. Neben Körperbau und Gewicht wird dabei auch das Liegeverhalten berücksichtigt. Der Seitenschläfer ist auf eine weichere Matratze angewiesen, denn das Gewicht befindet sich überwiegend im Schulterbereich. Wenn die Matratze weich ist, dann findet eine Entlastung der Wirbelsäule statt und das wiederum optimiert das Liegeverhalten. Der Rückenschläfer sollte hingegen auf eine mittelfeste Matratze setzen. Das Gewicht wird bei diesem Schlaftypen überwiegend auf den Oberkörper verlagert. Wäre die Matratze zu weich, dann hätte das zur Folge, dass sich die Wirbelsäule zu stark verformt. Bei einer zu harten Matratze wären Verspannungen die Folge. Als Bauchschläfer kommen Sie nicht um eine harte Matratze umhin. Die Matratze muss umso härter sein, desto schwerer Sie sind. Sonst würden Sie einsinken.
  4. Stauchhärte
    Die Stauchhärte der Matratze beeinflusst in hohem Maße das Liegegefühl. Dieser Begriff umschreibt die Fähigkeit einer Matratze, nach Belastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren. Somit gibt die Stauchhärte den Druck an, der notwendig ist, um den Ursprungszustand wiederherzustellen. Die eher weichen Kaltschaummatratzen oder Kindermatratzen sind meistens mit einer niedrigen Stauchhärte von rund 30 kPa ausgestattet. Bei einer etwas festeren Kaltschaummatratze sind es dann schon um die 40 kPa. Diese Matratzen halten auch größeren Belastungen stand und bieten damit sogar bei Körpergewicht bis um die 120 Kilogramm noch Komfort.

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