Elektrischer Lattenrost Test

Unter dem Sammelbegriff elektrischer Lattenrost finden sich alle Modelle, welche mit einem integrierten Motor arbeiten, der wiederum das individuelle Einstellen des Lattenrosts ermöglicht. Meistens ähneln diese hinsichtlich der Konstruktion den klassischen Lattenrosten, arbeiten also mit einem fixen Rahmen und horizontal untergebrachten Leisten. Das entscheidende Differenzierungsmerkmal ist der Motor, welcher mittels einer Fernbedienung gesteuert wird. Diese kann wahlweise kabelgebunden oder über Funk mit dem elektrischen Antrieb kommunizieren und somit die eigenen Wünschen hinsichtlich der Verstellmöglichkeiten in die Realität umsetzen.


Elektrischer Lattenrost Test 2018

Folgende elektrisch verstellbare Lattenroste sind in unserem Test elektrisch verstellbarer Lattenroste die besten:

FMP Rhodos EL:

Kommt mit 7 Zonen und einem verstellbaren Kopf- sowie Fußteil. 44 Leisten sorgen für eine ideale Unterstützung des Körpers, während der Mittelgurt eine weitere Stabilisierung gewährleistet. Belastbar bis zu maximal 130 kg. 2x9 Härtegradeinstellungen für die Beckenzone garantieren einen gesunden und gut gestützten Schlaf. Für eine ideale Federung der Leisten sorgen die Trio-Kautschukkappen, welche den Rahmen mit den Leisten verbinden. Mit Netzfreischaltung sowie Notabsenkung. Motoren sind unabhängig voneinander einsetzbar, wodurch sich Kopf- und Fußteil ebenso variabel bewegen lassen.

ONYX Elektrischer 7 Zonen Lattenrost:

"Made in Germany" Lattenrost mit 7 Zonen und einem Mittelgurt zur Stabilisierung, gefertigt aus robuster Buche. 28 Leisten werden in Duo-Kappen gelagert, der Lattenrost ist mit bis zu maximal 150 kg belastbar. Besitzt keine Netzfreischaltung, dafür aber eine Notabsenkung. Kopf- und Fußteil lassen sich zweimotorig verstellen. Das Kabel der Fernbedienung ist etwa 1,50 Meter lang, die Kabellänge bis zur Steckdose beträgt rund 1,90 Meter. Der Lattenrost ist etwa 20 cm hoch, der Abstand zwischen den Leisten beträgt 3 cm. Die Position der verstellbaren Bereiche kann im Liegen erfolgen.

MEDIMED stabiler BUCHE Lattenrost:

TÜV/GS + LGA/QS geprüfter Lattenrost mit 7 Liegezonen und 44 Leisten. Ist an drei Positionen verstellbar: Kopf, Rücken und Fußbereich. Holmabsenkung für Schulter und Becken, ausgezeichnet mit dem "Blauer Engel" Siegel. Produziert aus robuster Buche, inklusive einer Hersteller-Garantie von 10 Jahren. Tri-Gelenk-Kautschukkappen mit Extra-Breite für optimale Stabilisierung und Federung. Schulter- und Beckenabsenkung im Holm separat umgesetzt, der Sitzrahmen selber ist im Kopf- und Rückenbereich sowie beim Fußteil verstellbar. Ideal auch für Senioren oder bei körperlich eingeschränkten Personen, die auf eine optimale Lagerung angewiesen sind.


Für wen eignen sich elektrisch verstellbare Lattenroste?

Elektrisch betriebene Lattenroste werden vor allem gern von Senioren eingesetzt, die sich dadurch den Kraftaufwand sparen, wenn ein Lattenrost manuell verstellt werden müsste. Auch für andere Personengruppen mit körperlichen Einschränkungen ist diese Art von Lattenrost ideal, weshalb motorbetriebene Modelle beispielsweise gern in Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Zuletzt ist solch ein E-Lattenrost aber für alle eine gute Wahl, die sich einfach mehr Komfort im heimischen Bett wünschen und auf diverse Verstellmöglichkeiten, beispielsweise im Bereich des Kopfes oder der Füße, nicht verzichten möchten. Statt immer selber "Hand anlegen" zu müssen, wird diese Arbeit durch die Fernbedienung und den Motor erledigt. Das geht schnell, ist komfortabel und garantiert eine stets individuell perfekt ausgerichtete Schlaf- oder Liegeposition.


Worauf beim Kauf eines elektrischen Lattenrost achten?

Der beste elektrische Lattenrost im Test

Der beste elektrische Lattenrost im Test

Die nachfolgenden Aspekte sind ein Indiz für Qualität und Flexibilität. Möchten Sie einen verstellbaren Lattenrost erwerben, sollten Sie beim Kauf daher darauf achten, dass das Modell über diese Eigenschaften beziehungsweise Qualitätskriterien verfügt.

Notabsenkung:

Diese Funktion gewährleistet Besitzern, dass der Lattenrost auch dann in seine Ursprungsposition zurückgestellt werden kann, wenn er nicht mehr an die aktive Stromversorgung gekoppelt ist. Das ist unersetzlich, wenn der Lattenrost aus gesundheitlichen Gründen verwendet wird und eine manuelle Absenkung daher nicht in Frage kommt. Bei einem Stromausfall muss man so nicht fürchten, dass der Lattenrost in einer Position "hängen bleibt", in der kein Schlaf möglich wird. Gewährleistet wird das durch eine integrierte Batterie.

Netzfreischaltung:

Wichtig ist diese Funktion aus zweierlei Gründen. Einerseits reduziert sie die Stromrechnung, andererseits ist sie für Träger von Herzschrittmachern notwendig. Sie stellt sicher, dass kein Strom fließt, wenn keiner der Knöpfe an der Fernbedienung betätigt wird. Existiert keine Netzfreischaltung, kann es außerdem zu einem ständig hörbaren, sehr leisen Motorgeräusch kommen. Das dürfte vor allem Menschen mit einem empfindlichen Gehör stören.

Funkfernbedienung:

Die Funkfernbedienung ist die Alternative zur kabelgebundenen Fernbedienung. Wie der Name bereits verspricht, wird das Signal hier mit Hilfe von Funkwellen übertragen. Das sorgt für Flexibilität, da Sie so nicht auf die Länge des Kabels bei der Bedienung angewiesen sind. Vor allem wird dadurch aber verhindert, dass Sie sich mit dem Kabel verheddern oder dieses sich um einzelne Teile vom Bett wickelt.

Zonen:

Damit sind die Liegezonen gemeint. Die Liegezonen garantieren mehr Komfort und sorgen dafür, dass einzelne Bereiche des Körpers stärker gestützt werden, wenn diese einen intensiveren Druck auf den Lattenrost ausüben. Qualitativ hochwertige Lattenroste arbeiten mit 7 oder 9 Zonen, die individuell auf den jeweiligen Druck ausgerichtet sind.

Mittelgurt:

Der Mittelgurt kommt auch bei klassischen Lattenrosten zum Einsatz. Er sorgt speziell bei größeren Varianten für eine zusätzliche Fixierung und befindet sich getreu seines Namens in der Mitte vom Lattenrost. Als Stützpfeiler sorgt er für eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts und verhindert, dass die Leisten schon nach kurzer Zeit ungleichmäßig durchhängen. Weiterhin ist er damit ebenso wertvoll für die Ergonomie von einem Lattenrost und trägt seinen Teil zu einem gesunden Schlaf bei.

Maximale Belastung:

Diese Kennzahl gibt an, mit wie viel Gewicht der elektrisch verstellbare Lattenrost maximal belastet werden kann. Das ist bei den motorbetriebenen Modellen sogar noch etwas wichtiger als bei den klassischen Gegenstücken, denn wird dieser Wert überschritten, könnte der Motor ins Stocken geraten, wenn er eine gewünschte Verstellmöglichkeit umsetzen soll. Im schlimmsten Fall könnte ein viel zu hohes Gewicht sogar dazu führen, dass bereits erfolgte Einstellungen nicht gehalten werden können und der Lattenrost schlagartig nach unten klappt.

Motor:

Beim Antrieb existieren weitere Unterschiede. Ein elektrischer Lattenrost sollte mindestens über einen Doppel-Motor verfügen, denn dieser garantiert, dass beispielsweise das Kopfteil und die Beinzone unabhängig voneinander verstellbar sind. Außerdem sollten die verbauten Motoren auch in der Lage sein, beide Zonen zeitgleich zu bewegen. Top-Modelle kommen mit vier Motoren, die unabhängig voneinander funktionieren und verschiedene Bewegungsfunktionen auslösen können. Teilweise besitzen diese noch eine Memory-Funktion, um präferierte Positionen abzuspeichern, damit diese nicht immer wieder neu "gefunden" werden müssen.

Leistenanzahl:

Die Anzahl der Leisten ist wie schon bei traditionellen Lattenrosten ein Indiz für die Qualität von diesem. Hier gilt eine ganz einfache Faustregel: je mehr Leisten, desto höher die Qualität. Top-Modelle arbeiten meistens mit rund 44 Leisten, wobei die Abstände zwischen diesen nicht die Marke von 3 cm überschreiten, damit die Matratze nicht durchhängt. Teilweise befinden sich beim Lattenrost noch einige weitere Leisten in den Zonen, die stärker vom Körper beansprucht werden und folglich mehr Gewicht tragen müssen. Solche Doppelleisten finden sich zum Beispiel gern im Bereich des Beckens und bieten eine zusätzliche Stabilisierung für das menschliche Skelett.

Typische Liegepositionen bei einem elektrischen Lattenrost

Generell gewährleisten elektrische Lattenroste einen wesentlich flüssigeren und flexibleren Ablauf der Verstellmöglichkeiten. Kopf- und Fußteil sollten sich immer verstellen lassen. Eine beliebte Liegeposition ist die S-Form, mit angehobenem Kopfteil und angehobenem Bereich rund um die Waden oder Knie. Teilweise lässt sich der Bereich für den Kopf unabhängig vom Bereich für den Rücken verstellen, wenn Sie diese Position bevorzugen sollten. Durch die parallele Beinlagerung kann solch eine Verstellmöglichkeit nicht nur für mehr Komfort sorgen, sondern zugleich auch Senioren beim Aufstehen aus dem Bett helfen.

Außerdem besitzen viele der elektrischen Lattenroste noch individuelle Verstellmöglichkeiten bei der Höhe, um älteren Menschen das Einsteigen ins Bett zu erleichtern, indem der Lattenrost dann etwas nach unten bewegt wird. Anders als bei manuellen Lattenrosten, sind die Verstellmöglichkeiten zudem nicht starr, sondern eher rundlich und wesentlich natürlicher geformt, was den Komfort maßgeblich erhöht. Mehr Motoren garantieren mehr Liegepositionen und eine unabhängig voneinander erfolgte Einstellung dieser.

Die zwei Lattenrost-Typen im Überblick

Klassische Bauteile unterscheiden sich nicht zwingend zwischen den manuellen und den elektrisch verstellbaren Lattenrosten. So haben Interessierte die Wahl zwischen einem traditionellen Federholzrahmen mit Federholzleisten oder einem Tellerlattenrost, welches wiederum mit kleinen Ufos beziehungsweise Tellern arbeitet. Bei dem Federholzrahmen werden die Leisten horizontal in einen festen Rahmen integriert und einzelne Bereiche verstärkt. Kappen aus Kautschuk, die als Verbindungsstück zwischen den Leisten und dem Rahmen dienen, sorgen dafür, dass die Leisten schwingen und sich individuell an die Schlafposition und das Gewicht anpassen. Die Leisten besitzen außerdem eine leicht gebogene Form, um das schwingende Element beizubehalten und somit mehr Elastizität zu gewährleisten.

Tellerlattenroste unterscheiden sich dahingehend, dass sie nicht mehr mit den horizontalen Leisten arbeiten, sondern stattdessen runde Teller/Ufos verwenden. Diese können sich gleichmäßig im dreidimensionalen Raum bewegen und somit noch spezifischer auf die aktuelle Position ausrichten. Sie gelten als ausgesprochen gute Wahl für Menschen mit orthopädischer Historie oder bei häufigen Gelenkschmerzen, da Druckstellen und harte Auflagepunkte verhindert werden. Hier gilt ebenfalls, dass mehr Teller in einem Rahmen für eine höhere Qualität stehen, da dann eine bessere Abstimmung auf den Körper erfolgt und Schwachstellen nicht zustande kommen. Sowohl die Zahl der Federleisten als auch die der Teller sollte mit der Breite des Lattenrostes ansteigen.

Welche Matratzen eignen sich für einen E-Lattenrost?

Der Lattenrost muss immer zur Matratze passen, so natürlich auch in diesem Fall. Bonell-Federkernmatratzen eignen sich für elektrische Lattenroste nicht, da es ihnen an Flexibilität mangelt, sobald der Rost verstellt werden soll. Das würde dazu führen, dass sich die Federn verbiegen und die Matratze innerhalb kürzester Zeit unbrauchbar werden würde. Ideal sind hingegen Latex-, Visco- und Kaltschaummatratzen, da diese ausgesprochen flexibel sind und folglich ohne Bedenken mit verstellbaren Kopf- und Fußteilen sowie anderen Positionen kombiniert werden können. Es ist darauf zu achten, dass die Abstände zwischen den Leisten maximal 4 cm betragen, anderenfalls hängen Teile der Matratze durch, was deren Langlebigkeit negativ beeinflussen würde.

Die unterschiedlichen Größen der elektrischen Lattenroste:

90x200 cm:

Perfekt für schmale Single-Betten oder doppelt verwendbar in 1,80 Meter breiten Ehe- und Partnerbetten. Die geringe Breite macht diesen Lattenrost zu einem Platzsparwunder, ganz egal wie er eingesetzt wird. Mehr zum 90x200 cm Lattenrost.

100x200 cm:

Kommt vorwiegend in Singlebetten zum Einsatz, empfiehlt sich weiterhin aber auch in Ehebetten als doppeltes Modell, wenn das Bett eine Breite von 2 Metern besitzt. Gewährleistet bei beiden Verwendungsmöglichkeiten ein besonders hohes Maß an Auflagefläche und Komfort.

120x200 cm:

Kommt in Single-Betten zum Einsatz für alle, die alleine schlafen, sich aber beim Platz nicht einschränken möchten. Genügend Freiraum, um allein mehrmals in der Nacht die Position zu wechseln, daher auch ideal für unruhige Schläfer oder für Seitenschläfer, die sich etwas mehr Komfort wünschen. Hier mehr zum 120x200 cm Lattenost.

140x200 cm:

Die Deluxe-Variante der Single-Betten, die im Notfall auch zu zweit genutzt werden kann. Ausreichend Platz vorhanden, um sich mit einer passenden Matratze in die gewünschte Liegeposition zu begeben. Ideal für alle Solo-Schläfer, die höchste Ansprüche an ihr Bettsystem stellen. Hier mehr zum 140x200 cm Lattenost.

160x200 cm:

Wird vorzugsweise in Ehe- und Doppelbetten verwendet, gilt hier als die kompaktere Variante im Vergleich zu Lattenrosten mit 1,80 oder 2,00 Meter Breite. Perfekt für Doppelbetten, die in einem eher kleinen Schlafzimmer stehen. Hier mehr zum 160x200 cm Lattenost.

180x200 cm:

Die große Variante für Doppelbetten, welche sich in größeren Schlafzimmern gut macht. Für beide Partner stehen 90 cm Fläche zur Verfügung, was für ausreichend Freiheit sorgen sollte. Noch größer geht es nur mit einem Lattenrost samt Matratze und Bett von 2 Meter Breite. Hier mehr zum 180x200 cm Lattenost.

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