Matratze 120x200 cm Test (H2, H3 & H4)

Sie suchen eine Matratze in der Größe 120x200 cm? Wir zeigen Ihnen unsere Matratzen Empfehlungen und erklären, worauf beim Kauf zu achten ist.

Matratze 120x200 cm Empfehlungen

Die unterschiedlichen Matratzentypen im Überblick

Matratzen können auf verschiedene Art und Weise gefertigt sein. Sowohl das Material als auch die Verarbeitung spielen hier eine Schlüsselrolle. Nachfolgend erfahren Sie, was die jeweiligen Matratzentypen voneinander unterscheidet und welche Vor- sowie Nachteile sich daraus ergeben.


Kaltschaummatratze in 120x200 cm

Einer der Klassiker unter den Matratzen, bei denen der Kern aus dem namensgebenden Kaltschaum besteht. Teilweise werden diese Matratzen noch mit Einschnitten versehen, um auf diese Weise verschiedene Liegezonen zu erschaffen, die einzelne Bereiche des Körpers jeweils etwas stärker oder schwächer polstern. Das geringe Eigengewicht, die gute Wärmeisolation und die erstklassige Punktelastizität sind klare Vorteile von Kaltschaummatratzen. Weiterhin sind diese komplett geräuschfrei und eignen sich folglich auch für Menschen mit einem unruhigen Schlaf. Für stark oder schnell schwitzende Personen sind diese Matratzen in 120x200 cm Größe aber nicht geeignet, außerdem riechen sie direkt nach dem Auspacken mitunter noch einige Tage nach Chemie, was durch den Herstellungsprozess zustande kommt.


Federkernmatratze im Test

Ein weiterer Allrounder, bei dem der Kern der Matratze aus stabilen Stahlfedern besteht, welche von einer Polsterung umgeben sind. Verschiedene Liegezonen ergeben sich durch die unterschiedlichen Spannungen und Drahtstärken der Federn. Federkernmatratzen werden noch einmal weiter unterteilt, beispielsweise in Bonell-Federn, Taschen- oder Tonnentaschenfederkern. Letztere ummanteln die Federn mit Hilfe kleiner Textiltaschen. Vorteile zeigen sich bei dem günstigen Preis, der hohen Stützkraft, der angenehmen Temperierung und der guten Luftzirkulation durch die entstandenen Freiräume. Nachteile sind die mögliche Geräuschbildung, das hohe Eigengewicht der Matratze und die Kompatibilität. Federkernmatratzen sind nicht dehnbar genug, um mit verstellbaren Lattenrosten eingesetzt zu werden.


120x200 cm Latexmatratze

Diese Variante der Matratzen hat in den vergangenen Jahren stetig an Popularität gewonnen. Sie gelten als sehr hygienisch und umweltfreundlich. Wahlweise bestehen sie aus Naturkautschuk oder werden noch durch einen Anteil von synthetischem Latex ergänzt. Latexmatratzen eignen sich besonders gut für Allergiker, da sie weniger anfällig für Milbenbefall sind. Ein hoher hygienischer Standard wird demnach immer gewährt. Weiterhin besitzen sie eine sehr gute Anpassungsfähigkeit und liefern dem menschlichen Skelett somit eine erstklassige Unterstützung. Sie sind komplett geräuschfrei, weshalb sie selbst für unruhige Schläfer eine gute Wahl darstellen. Nachteile zeigen sich bei dem eher hohen Preis und vor allem bei dem hohen Eigengewicht.


Visco Matratze in der Größe 120x200 cm

Eine Matratze mit 120x200 cm Maßen arbeitet mit dem qualitativ hochwertigen "Memory Foam", hat also gewissermaßen ein eigenes Gedächtnis und richtet sich damit präzise sowie individuell auf ihren neuen Besitzer aus. Sobald die Schlafposition gewechselt wird, formt sich der Memory Foam neu und sorgt für eine optimale Unterstützung des Körpers. Am Fußende befindet sich meist PUR-Schaum, am oberen Ende (beim Kopf) der Memory Foam. Das sollte beim Auslegen berücksichtigt werden, denn dadurch sind die Visco Matratzen nur einseitig nutzbar. Für schnell schwitzende Personen sind sie ebenfalls nicht geeignet. Dafür sind sie eine super Wahl für jede Schlafposition, geräuschfrei und arbeiten mit einer erstklassigen Punktelastizität.


Der Härtegrad: Was ist das und welcher Härtegrad eignet sich für wen?

Mit dem Härtegrad geben Hersteller an, wie fest oder weich eine Matratze ist. Gleichermaßen lassen sich durch den Härtegrad Rückschlüsse ziehen, für welches Gewicht die jeweilige Matratze in 120x200 cm Größe geeignet ist. Der Härtegrad muss entsprechend Ihrer persönlichen Bedürfnisse gewählt werden, wobei vor allem die orthopädische Historie sowie das Körpergewicht eine Schlüsselrolle einnehmen. Beachten Sie bitte, dass keine einheitlichen Normen für den Härtegrad existieren, die genaue Ausrichtung folglich je nach Hersteller und Matratzentyp etwas anders ausfallen könnte. Üblicherweise untergliedern mittlerweile viele Hersteller ihre Matratzen in drei oder fünf Härtegrade. Für Menschen mit Rückenschmerzen empfehlen sich immer härtere Matratzen, ebenso für Bauchschläfer, damit die Wirbelsäule im Schlaf nicht durchhängt. Zur Wahl des passenden Härtegrades können Sie sich an dieser Auflistung orientieren, wobei wie bereits erwähnt Herstellerunterschiede nicht auszuschließen sind.

  • Härtegrad 1: bis 65 kg Körpergewicht
  • Härtegrad 2: bis 80 kg
  • Härtegrad 3: bis 100 kg
  • Härtegrad 4: bis 120 kg
  • Härtegrad 5: ab 121 kg Körpergewicht

Personen mit Rückenschmerzen wählen eher einen höheren Härtegrad, denn wer zu tief einsinkt, riskiert weitere Rückenschmerzen durch Fehlstellungen der Wirbelsäule.


Auf diese drei Punkte sollten Sie unbedingt beim Kauf achten!

  • Vergewissern Sie sich, dass die Matratze mit verschiedenen Zonen arbeitet. Mehr Zonen garantieren im Regelfall auch mehr Komfort sowie eine bessere Unterstützung des Körpers. Bei einer 3-Zonen-Matratze in 120x200 cm Größe werden üblicherweise die Schultern, Lenden und der Beckenbereich unterstützt. Zudem gibt es noch Matratzen mit 5 und 7 Zonen.
  • Kaufen Sie die Matratze entsprechend Ihrer bevorzugten Schlafposition. Rückenschläfer sind mit einer Latex- oder Federkernmatratze gut beraten. Bauchschläfer schätzen die Stützkraft von Visco- und Federkern-Matratzen, während Seitenschläfer mit einer Visco-Matratze gut beraten sind. Allergiker sollten darauf achten, dass die Matratze einen waschbaren Bezug besitzt.
  • Wählen Sie die Matratze in 120x200 cm Größe entsprechend Ihres Bettes, dem Lattenrost und der persönlichen Ansprüche. Achten Sie darauf, dass Federkernmatratzen beispielsweise nicht mit verstellbaren Lattenrosten kompatibel sind. Zudem müssen Ihr Bett und der Lattenrost natürlich ebenfalls eine Breite von 120 cm vorweisen, damit sich die Matratze da einsetzen lässt.


Für wen eignen sich Matratzen in einer 120x200 cm Größe?

Diese Größe kommt im Regelfall bei Singlebetten zum Einsatz. Für einen gleichmäßigen Einsatz im Doppelbett eignet sie sich hingegen nicht, da nur die wenigsten Betten eine Breite von 2,40 Meter vorweisen. Stattdessen bietet sie Singles ausreichend Auflagefläche und sorgt für einen komfortablen, zu keinem Zeitpunkt eingeschränkten Schlaf. Da keine Kompromisse mit dem Partner eingegangen werden müssen, können Sie sich beim Kauf voll und ganz auf Ihre persönlichen Präferenzen verlassen und einen passenden Matratzentyp mit entsprechendem Härtegrad wählen.


Warum machen Topper in 120x200 cm Größe für solch eine Matratze Sinn?

Matratzen Topper schonen die Matratze und bewahren sie vor oberflächlichen Verschmutzungen oder kleinen Malheuren. Dadurch wird die Langlebigkeit der Matratze erheblich gesteigert. Zudem können sie als Ritzenfüller dienen oder eine zu harte Matratze weicher machen. Beachten Sie, dass Topper eine zu weiche Matratze aber nicht härter machen können. Topper könnten auch einen leichten klimatisierenden Effekt haben, beispielsweise wenn Ihnen die Federkernmatratze im Winter etwas zu frisch ist. Durch den Topper entsteht dann eine weitere dünne Schicht, die Wärme angenehm isoliert. Die Hauptaufgabe der Topper findet sich aber definitiv im Schutz der Matratze selbst.


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