Babymatratze Test - welche Matratze für das Babybett?

Für Babymatratzen hält der Markt ein breit gefächertes Angebot bereit. Das macht eine Kaufentscheidung nicht leichter, wenn keine oder nicht ausreichende Kenntnis darüber herrscht, welche Kriterien eine Babymatratze erfüllen sollte. Härtegrad, Material, Größe, Pflegbarkeit sowie verschiedene Eigenschaften und vieles mehr machen die Unterschiede aus. Das eine Babymatratze unter Umständen zum plötzlichen Kindstod beitragen kann, wissen viele Eltern nicht. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf einer Babymatratze explizit darüber zu informieren, wo die einzelnen Unterschiede liegen, worauf beim Kauf geachtet werden sollte und welche Matratzen für Babys und Kleinkinder bei Stiftung Warentest gut beziehungsweise weniger gut abschnitten.


Babymatratze Test - die Testsieger

Testsieger von Ökotest (2017 & 2018)

NameGesamturteil
Ravensberger Kinderbettmatratzesehr gut
Paradies Majasehr gut
Dormiente Frederic
gut

Testsieger Stiftung Warentest (03/2014)

Platz 1: Waschbär Kinder-Matratze Kokos-Latex mit Note Gut (2,0)
Platz 2: Prolana Baby- und Kindermatratze Lara Plus mit Note Gut (2,1)
Platz 3: Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium mit Note Gut (2,3)
Platz 4: Breckle LaPur Kindermatratze mit Note Gut (2,4)
Platz 5: Ikea Matratze für Juniorbetten Vyssa Skönt mit Note Gut (2,5)


Babymatratzen Typen im Vergleich

Es gibt viele verschiedene Materialien aus welchen Kinderbettmatratzen hergestellt werden, wir beleuchten die bekanntesten und stellen die Vor- und Nachteile vor.


Latexmatratze als Kinderbettmatratze

Latexmatratze Test & Infos

Latexmatratze als Kindermatratze

Hergestellt wird eine Latexmatratze synthetisch aus Isopren, das aus Erdöl gewonnen wird, oder aus dem Milchsaft tropischer Kautschukbäume, was deutlich energiesparender sowie umweltfreundlicher produziert werden kann. Latexmatratzen bestehen in der Regel aus der Kombination von Isopren sowie Kautschuk und werden überwiegend als Premium-Latex angeboten. Je höher der Kautschukanteil ist, desto teurer wird die Babymatratze und besser sind die Liegeeigenschaften.
Reine Latexmatratzen verfügen über eine optimale Körperanpassung und legen sich nicht durch, wie das bei anderen Materialien oft der Fall ist. Zudem zieht keine Feuchtigkeit durch auslaufende Windeln oder Spucke in den Matratzenkern ein.

Vorteile
  • Hohe Punktelastizität
  • Passt sich der individuellen Körperformen an
  • Gutes Rückstell- und Federungsverhalten
  • Sehr hygienisch und pflegeleicht
  • Optimal für allergische sowie empfindliche Babys und Kleinkinder geeignet
  • Wärmeisolierend sowie feuchtigkeitsregulierend

Nachteile
  • Wiegt deutlich mehr als beispielsweise eine Schaumstoff-Babymatratze
  • Entweder zu weich oder zu geringe Lüftung sowie niedriger Feuchtigkeitstransport
  • Leichter Eigengeruch, der nach einigen Wochen verfliegen sollte


Kaltschaummatratze für das Babybett

Der Kern einer Kaltschaummatratze ist aus einem aufgeschäumten Kunststoff gefertigt, der in der Regel aus Polyurethan besteht. Dieses Material ist nicht giftig und zeichnet sich vor allem durch die gute Verträglichkeit für Allergiker aus.
Die Aufschäumung erfolgt mittels Luft und niedrigen Temperaturen, sodass gesundheitsgefährdendes Treibgas oder FCKW keine Verwendung findet. Sie werden in den verschiedensten Ausführungen angeboten. So kann beispielsweise eine hohe Anzahl an Luftkanälen gewählt werden, die für eine gute Luftdurchlässigkeit sorgen und Babys nicht schnell schwitzen lassen. Die offenporige Struktur einer Kaltschaummatratze unterstreicht diese, während der Matratzenkern die Körperwärme speichert, sich der Babykörperform anpasst und eine weiche, elastische Schlafunterlage bietet.

Vorteile
  • Sehr hygienisch
  • Feuchtigkeitsabweisend
  • Besonders luftdurchlässig
  • Wärmeisolierend
  • Gute Körperformanpassungsfähigkeit - dadurch rückenschonend
  • Niedriger Anschaffungspreis

Nachteile
  • Eventuelles Schwitzen bei zu hoher Wärmeisolation
  • Unangenehmer Geruch bei Neukauf, der erst nach intensivem Lüften entweicht
  • Keine genormten Härtegradangaben und können von Hersteller zu Hersteller stark variieren


Kokosmatratzen als Babymatratze

Mindestens der Kern besteht bei diesem Matratzen-Typ aus Kokos-Rohstoff. Oftmals ist dieser mit Latex ummantelt. Das Kokos ist stark zusammengepresst und bietet dem Babykörper eine feste Unterlage. Da die Wirbelsäule des Babys noch keine typische S-Formung aufweist, zeichnet sich die Kokosmatratze durch ihre stabilisierende Eigenschaft in Bezug auf den Babyrücken aus.
Ist der Kern von Latex umgeben, wird der Kokosmatratze eine Anpassungsfähigkeit an die Körperform verliehen. Kokos wird in der Regel als Hohlfaser integriert, die sich über viele Jahre hält und aus diesem Grund einer Kokosmatratze eine lange Lebensdauer beschert.

Vorteile
  • Gute Luftdurchlässigkeit durch Querlüftung aufgrund der Hohlfasern
  • Wärmeisolierend und feuchtigkeitsabsorbierend
  • Natürlicher Rohstoff
  • Für Allergiker geeignet
  • Hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Keimen und Pilzen
  • Feste Liegefläche, die sich optimal für Bauchschläfer und gerade Baby-Wirbelsäulen eignet

Nachteile
  • Verhältnismäßig schweres Eigengewicht
  • Kaum (wenn Latex beinhaltet ist) oder keine Punkteelastität
  • Hoher Pflegeaufwand, weil eine regelmäßige Lüftung erforderlich ist


Federkernmatratze für das Kinderbett

Die Federkernmatratze beinhaltet einen Kern aus Stahlfedern, über die verschiedene Schichten anderer Materialien gespannt sind, damit sie vom Körper nicht gespürt werden können. Unterschiedenen wird bei dieser Matratzenart zwischen Taschen- und Bonell-Federkernmatratzen und selten als Kindermatratze, die Tonnentaschenfederkern.
Diese weisen vor allem eine verschiedene Punktelastizität auf, bei der die Matratze nachgibt, wenn es zu einer Belastung an einem bestimmten Punkt kommt. Tonnenförmige Federkernmatratzen besitzen eine bauchige Form, welche ein zusätzliches Eindrücken bei Belastung erlaubt und somit sich am besten dem Körper anpassen kann.
Federkernmatratzen bestechen durch eine besonders gute Durchlüftung, welche durch die zahlreichen Hohlräume im Matratzeninneren zustande kommt. Die Körperwärme wird dadurch an die Umgebungsluft abgeleitet.

Vorteile
  • Besonders gut atmungsaktiv
  • Hohe Stabilität
  • Gute Elastizität (Taschenfederkern)
  • Enorme Strapazierfähigkeit
  • Lange Haltbarkeit
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile
  • Feuchtigkeit wird vom Gewebe aufgenommen
  • Meist nicht für allergische Babys geeignet
  • Aus Orthopädischer Sicht weniger für Seitenschläger geeignet (Bonell-Ausführung)


Babymatratzen Größen

Babybetten gibt es in etlichen verschiedenen Größen, deshalb gibt es auch viele verschiedene Größen für die Babymatratze.


Babymatratze in 60x120 cm

Für kleinere Kinderbettchen, wie sie zum Beispiel vielfach bei schwedischen Möbelhäusern oder als Reisebettchen zu finden sind, werden Matratzen mit der Abmessung 60x120cm angeboten. Sie besitzen eine Liegefläche von 0.72 Quadratmetern und eignen sich gleichermaßen für Baby sowie Kleinkinder bis zu einer Körperlänge von einem Meter. Das entspricht in etwa einem Alter von bis zu zwei Jahren.
Vor allem für den mobilen Einsatz in Reisebettchen zeichnen sich die Matratzen mit einer Größe von 60x120 cm meist durch ihre Faltmöglichkeit aus. Auf diese Weise wird der Transport in einem Fahrzeug erleichtert.


Babymatratze in 70x140 cm

Kindermatratzen mit den Maßen 70x140 cm gelten als Standard-Matratze für Kinderbetten und zählen zu den gängigsten Kindermatratzengrößen. Sie finden Verwendung bei Babys ebenso, wie bei Kleinkindern bis zu einem Alter von ungefähr vier Jahren. In der Regel beträgt die Matratzenhöhe zwischen sieben Zentimeter und 13 Zentimeter.
Erhältlich ist sie in den unterschiedlichsten Materialien, wie sie auch für Erwachsenen-Betten angeboten werden.
Hat das Kind eine Körpergröße von circa 120 Zentimeter erreicht, sollte diese Matratzengröße gegen eine längere ausgewechselt werden.


Worauf beim Kauf einer Babymatratze achten?

1

Größe

Wichtig beim Kauf ist die richtige Größe zu wählen, wobei sowohl die Körpergröße des Kindes, als auch die Bettgestellgröße von Bedeutung sind und vor dem Kauf gemessen werden sollten. Die Matratze sollte keinen Freiraum zum eventuell vorhandenen Lattenrost aufweisen, sondern diesen vollständig abdecken, sodass sich Babys und Kleinkindern nicht die Finger in diesem einklemmen können. Die Kindermatratze sollte ausreichend Platz bieten, dass sich das Kind nach oben und unten ausstrecken kann. Experten raten hier zu einer Matratzengröße, die mindestens 20 Zentimeter länger ist, als die Kindesgröße. Je größer die Differenz zwischen Matratzenlänge und Kindesgröße ist, desto länger kann die Baby- und Kindermatratze verwendet werden.

2

Härtegrad

Der Härtegrad spielt eine große Rolle, denn dieser trägt unter anderem einen wesentlichen Teil zur Entwicklung der Wirbelsäule sowie des Schlafkomforts bei. In den ersten Lebensmonaten weisen Babys noch keine typische S-Formung der Wirbelsäule auf, sodass hier vor allem eine gute Stützung des Babykörpers durch einen höheren Härtegrad vorteilhaft ist.
Zu weiche Matratzen lassen den Körper zu weit eintauchen, begünstigen Fehlhaltungen und erhöhen das Risiko von Erstickung, wenn das Gesicht in das Material einsinken kann.
Für die längerfristige Verwendung sind Matratzen mit einem Härtegrad optimal, der entsprechend der Körperentwicklung "mitwächst" und dort nachgibt sowie stabilisiert, wo es für eine gesunde Schlafposition erforderlich ist. Der Härtegrad sollte also so gewählt werden, dass sich die Matratze der Körperform anpasst. Da der Härtegrad von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich angegeben sein kann, empfiehlt sich ein Blick auf Stiftung Warentest, die Kindermatratzen nach der Norm DIN EN 1957:2012 bestimmen. Ist dem Kind die Matratze zu hart, kann diese mit einem Matratzen Topper weicher gemacht werden.

3

Atmungsaktivität / Nässeschutz

Atmungsaktivität sowie Nässeschutz sind wichtige Kriterien, die bei einem Kauf unbedingt beachtet werden sollten. Eine gute Atmungsaktivität gewährleistet, dass das Baby ausreichend Luft erhält, wenn es auf dem Bauch schläft. Zudem lässt eine atmungsaktive Matratze Schweiß nach außen gelangen und optimiert das Bettklima durch eine bessere Durchlüftung.
Sinnlos ist eine Atmungsaktivität allerdings, wenn ein Nässeschutz über die Matratze gezogen wird, der nicht ebenfalls atmungsaktiv ist, weshalb hier immer auf dieses Detail geachtet werden sollte. Ein Nässeschutz verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in die Matratze, was sie hygienisch hält und länger haltbar macht. Zusätzlich kann ein guter Nässeschutz Feuchtigkeit so aufnehmen, dass der Kinderkörper ein trockenes Liegegefühl erhält und vor allem Schweiß aufsaugt, sodass das Erkältungsrisiko sinkt.

4

Materialien

Zu den derzeit am meist verkauften Materialien zählt Kaltschaum, dicht gefolgt von Latex und Federkern. Kokos ist im Vergleich recht hart und eignet sich für Säuglinge und Babys unter einem Jahr, solange die Wirbelsäule noch recht gerade geformt ist und die Stabilität im Vordergrund steht.
Latex-Matratzen bestehen zwar nur selten aus 100 Prozent reinem Kautschuk, bietet Kindern aber mit entsprechendem Härtegrad einen anpassungsfähigen Liegekomfort sowie gesunde Körperhaltung in jeder Schlafposition.
Federkernmatratzen passen sich gut der Körperform an. Sie sollten aber nicht für die anderen Geschwister verwendet werden, weil sich Liegemulden nicht wieder zurückbilden, wie es bei Latex der Fall ist. Dafür sind sie extrem strapazierfähig und halten Hüpfen sowie Toben gut aus.

5

Waschbarkeit

Hygiene spielt bei Babys und Kleinkindern eine besonders große Rolle. Schnell tropft die Milchflasche auf die Matratze, Speichel läuft aus dem Kindermund und manchmal hält die Windel nicht dicht und trotz Nässeschutz kann die Matratze in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem bieten Schlafzimmer und Matratzen vielfach optimale Bedingungen für Milben und Hausstaub. Ist der Matratzenbezug waschbar, ist eine deutlich höhere Hygiene erreichbar, als bei Matratzen ohne waschbaren Bezug.

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Bezug

Bei dem Kauf einer Matratze sollte darauf geachtet werden, dass der Bezug abnehmbar und waschbar ist, um einen höchstmöglichen Hygienestandard langfristig aufrecht erhalten zu können. Zudem ist eine Elastizität vorteilhaft, die für eine optimale Anpassung an die Matratze sorgt. Hier bieten sich vor allem Bezüge aus Maschenbildung an, während gewebte Bezüge deutlich starrer sind.
Als ein klassischer Bezug zeigt sich die strapazierfähige Drell-Stoffart. Sie weist ein dichtes sowie festes Gewebe auf und unterstützt die feste Liegeeigenschaft von Matratzen. In der Regel sind Drell-Bezüge nicht abnehmbar und somit aus hygienischen Gründen für Kindermatratzen weniger geeignet. Bei hochwertige Modelle sind abnehmbare Drell-Bezüge zu finden.
Frottee-Bezüge gelten als ein besonders saugfähiger Bezug und passen sich Matratzen besonders gut an. Allerdings leiert Frottee recht schnell aus. Mit einer Vliessteppung kann dem vorgebeugt werden.
Der sogenannte Doppeltuch-Bezug besteht aus einem elastischen Gewebe, bei dem mehrere Stofflagen miteinander verstrickt sind. Er besitzt eine gute Wölbenanpassung, ist sehr strapazierfähig sowie atmungsaktiv und kann in der Regel zum Waschen abgenommen werden.

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Verstärkte Trittkanten

Je dünner und weicher eine Babymatratze ist, desto wichtiger ist das Kaufkriterium einer verstärkten Trittkante. Diese umgibt die Matratze und sorgt für Stabilität. Vor allem, wenn Babys sich hochziehen und stehen, würde das Risiko ohne verstärkte Trittkante bestehen, dass sich das Kind die Füßchen zwischen Matratze und Bettrahmen einklemmen könnte, wenn der Matratzenrand einsackt. Die verstärkte Trittkante sorgt dafür, dass der Matratzenrand nicht wesentlich eingedrückt werden kann und bietet damit Kindern mehr Sicherheit und Schutz vor Verletzungen. Zudem verleihen Trittkanten der Matratzen insgesamt mehr Stabilität, hält sie vor allem bei hoher Belastung durch beispielsweise Hüpfen, besser in Form, sodass sie länger hält.

8

Wenig Schadstoffe

Bei dem Kauf einer Babymatratze ist darauf zu achten, dass sie keine oder zumindest nur wenige Schadstoffe enthält. Kinder liegen vor allem als Babys im ersten Lebensjahr zehn oder mehr Stunden im Bett und könnten gesundheitliche Schädigungen durch das Einatmen oder den Kontakt mit Schadstoffen erleiden und nicht selten anfälliger für Allergien werden. Oftmals riechen neue Matratzen unangenehm. Dies weist nicht unbedingt auf chemische Schadstoffe hin. Oftmals sind es Produktions- oder Verpackungsgerüche, die schnell nach intensiven Lüften verfliegen. Für empfindliche und allergische Kinder sollte nur ein Material gewählt werden, das antiallergische Eigenschaften besitzt.

9

Siegel/Gutachten

Wer eine Babymatratze kaufen möchte, sollte sich nicht ausschließlich auf die Aussagen des Verkäufers oder Werbesprüchen verlassen. Zahlreiche Matratzen verfügen über ein sogenanntes Gütesiegel, das Aufschluss in verschiedenen Bereichen, vor allem bei Schadstoffen gibt. So erteilt zum Beispiel Öko Tex nach eingehender Begutachtung und Schadstoffüberprüfungen von Matratzen Unbedenklichkeitssiegel, sodass Kunden davon ausgehen können, eine schadstoffarme beziehungsweise schadstofffreie Matratze kaufen zu können. TÜV-, und QUL-Siegel bescheinigen ebenfalls geringe Schadstoffbelastungen. Das LGA Qualitätszertifikat vergibt Schadstoff-geprüfte Zertifizierungen und bezieht sich auch auf andere Faktoren, wie Verarbeitung, Materialien, Haltbarkeit und vieles mehr. Selten ist bisher das Prüfsiegel "Blauer Engel" verliehen worden, das vor allem auf Umweltfreundlichkeit setzt. Umfangreiche Test-Gutachten erstellt Stiftung Warentest.


Babymatratzen Hersteller

Julius Zöllner

Seit über 50 Jahren steht der Hersteller Julius Zöllner mit einem renommierten Namen für Textilien und Baby- beziehungsweise Kindermatratzen. Dabei setzt er vor allem auf schadstoffarme Materialien, gesunde Liegeposition, gute Durchlüftung und Schlafkomfort.
Das Familienunternehmen legt zudem viel Wert auf Sicherheit. In der Entwicklung zieht der Hersteller Kinderärzte und Hebammen hinzu, sodass das Endprodukt optimal auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern eingehen und den hohen Ansprüchen an einen gesunden Schlaf gerecht werden kann.

Betten-ABC

Im Jahr 2004 ging der heutige Hersteller Betten-ABC mit dem Verkauf von Betten Matratzen, Bettenrosten sowie Bett-Textilien auf den Markt. 2013 wurde die erste Selbst-Herstellung angeboten. Mittlerweile hat sich das Unternehmen als Matratzenhersteller einen renommierten Namen vor allem aufgrund innovativer und hautfreundlicher Kindermatratzen, geschaffen. So bietet der Hersteller zum Beispiel die "mitwachsende" Matratze an, die auf einer Seite den Ansprüchen von Säuglingen und Babys gerecht wird, und für ältere Kleinkinder umgedreht wird, um der Entwicklung entsprechend ihren Bedürfnissen nachzukommen.

Alvi

Das Unternehmen Alvi konzentriert sich ausschließlich auf die Herstellung von Baby- und Kindermatratzen in den unterschiedlichsten Größen für Stubenwagen, Baby- und Kinderbetten oder Reisebetten, Kinderwagen sowie Körbchen. Bei der Entwicklung stehen vor allem das Schlafklima, die Hygiene sowie die Sicherheit im Vordergrund. Alle Details sind bei jedem Angebot aufeinander abgestimmt und so umfangreich sortiert, dass Alvi für die unterschiedlichen Bedürfnisse das Passende bereithält.
Teilbare sowie waschbare Bezüge, intelligente Be- und Entlüftungen von Matratzenkernen, verstärkte Trittkanten, unterschiedliche Matratzenbeschaffenheit jeder Seite für das Mitwachsen und wasserabweisendes Vlies sind nur einige Eigenschaften, die Alvis-Kindermatratzen mit sich bringen.

Träumeland

Träumeland-Kindermatratzen kommen aus dem benachbarten Österreich, wo der gleichnamige Hersteller ansässig ist. Bei der Entwicklung setzt Träumeland schwerpunktmäßig auf die Vermeidung von Wärmestaus im Kinderbett. Dies erreicht der Hersteller durch eine hohe Luftdurchlässigkeit. Zudem besitzen alle Träumeland-Kindermatratzen Trittränder und bieten einen ergonomischen Liegekomfort für jede Altersklasse vom Baby bis zum Schulkind. Zur Verwendung kommen nur schadstoffgeprüfte Materialien. Ökologische Materialien, saubere Arbeitsweisen sowie umweltfreundliche Heizungsanlagen zur Produktion, sorgen für eine hohe Nachhaltigkeit. Der Hersteller blickt auf über 50 Jahre Erfahrungen zurück und bietet in über 30 Ländern seine Produkte an.

Prolana

PROLANA bietet seit dem Jahr 1987 Matratzen aus eigener Herstellung an und zählen heute zu einen der führenden Unternehmen in der Branche. Den Fokus setzen sie dabei vor allem auf ökologische Werte, wie an den zahlreichen Gütesiegeln und Qualitätszertifikaten zu erkennen ist. Ihre Produkte werden regelmäßig von unabhängigen Testlaboren auf Schadstoffreste untersucht.
Das Unternehmen ist bekannt für immer neue Standards und konzentriert sich bei Babymatratzen auf entwicklungsfördernde sowie gesunde Schlafeigenschaften. Gäbe es BIO-Siegel für Babymatratzen, so würde dieser Hersteller diese sicherlich erhalten, denn natürliche Rohstoffe finden fast ausschließlich in der Matratzenherstellung statt, deren Herkunft bekannt ist, da diese aus der Region bezogen werden.


Babymatratzen im Test

Julius Zöllner 7960200000 - Babymatratze Dr. Lübbe Air Premium

Bei dieser Julius Zöllner Babymatratze handelt es sich um eine qualitativ hochwertige Premium-Ausführung, welche aus einem drei-Schichten Kern besteht: Noppenschaum, Ventilationsvlies sowie Kaltschaum. Damit ist sie von beiden Seiten mit unterschiedlichen Eigenschaften verwendbar und gewährleistet auf einer Seite Babys einen hohen Liegekomfort, während die andere Seite sich optimal den S-förmigen Wirbelsäulen der älteren Kinder anpasst.
Die Matratze verfügt über trittfeste Längskanten, welche sie in Form halten und das Laufen sowie Stehen auf ihr für kleine Kinder einfacher und sicherer machen.
Sie verfügt über einen abnehmbaren Bezug, der aus dem atmungsaktiven sogenannten funktionellen TENCEL Fresh & Dry Gewebe mit 37 Prozent Lyocell und 63 Prozent Polyester besteht. Dieses reguliert die Feuchtigkeit gut und zeigt eine hohe Atmungsaktivität. Diese Matratze ist mit dem Siegel von Öko-Tex Standard 100 versehen und damit offiziell auf eine geringe Schadstoffbelastung geprüft worden. Sie wird in Handarbeit in Deutschland gefertigt.

Zöllner 7350200000 - Babymatratze Air Allround

Diese Zöllner Baby- und Kindermatratze besitzt eine Höhe von rund zehn Zentimeter und ist in den Größen 60x120 Zentimeter sowie 70x140 Zentimeter erhältlich. Ausgestattet ist sie mit einer Quer- und Längsbelüftung, welche sich in der Schaumoberfläche befindet. Die Matratze wird von einer festen, rundum laufenden Trittkante umgeben. Der Bezug ist mittels Reißverschluss einfach abzunehmen und kann in der Waschmaschine gereinigt werden. Die Mikrofaser lässt sich bei bis zu 60 Grad waschen, sodass ein optimaler Hygienestandard erreicht werden kann.
Eine aus Polyester bestehende Vliesversteppung sorgt für ein kuscheliges Liegegefühl und ist sehr hautverträglich. Der Härtegrad liegt mehr im weicheren Segment, bei dem auf eine Stützfunktion für den Körper dennoch nicht verzichtet werden muss.

Sun Garden 27063 Matratze für Kinder

Bei diesem Matratzenmodell handelt es sich um eine zusammenklappbare beziehungsweise rollbare Kaltschaummatratze, die in einer Größe von 70x140 Zentimeter erhältlich ist.
Der Matratzenkern besteht aus Komfortschaum (100% Polyurethan) und ist frei von chemischen Stoffen wie Kleber, sowie von Metallen und ähnlichen Schadstoffen.
Sie verfügt über einen abnehmbaren Bezug aus 100 Prozent Polyester, der bei 60 Grad gewaschen werden kann und dabei zuverlässig Flecken, Keime und Schmutz entfernt werden können. Naturfasern sorgen für Atmungsaktivität.
Die Matratzenseiten weisen die gleiche Konstruktion und Beschaffenheit auf. Ihr geringes Eigengewicht von 3.5 Kilogramm macht dieses Modell besonders attraktiv als mobile Schlafunterlage, passt aber auch in jedes normale Kinderbett mit entsprechenden Abmessungen.

Betten ABC OrthoMatra Junior-Duo

Die Matratze aus dem Hause Betten-ABC ist in verschiedenen Größen erhältlich. Sie zeigt sich mit einem PUR-Kaltschaum-Kern.
Eine Seite ist speziell auf die Bedürfnisse für Babys abgestimmt und besitzt eine glatte, etwas weichere Oberfläche. Die andere Seite zeigt sich fester in der Beschaffenheit, ist mit Miniwürfelschnitten ausgestattet und wird den Ansprüchen älterer Kinder im Anschluss an das Babyalter gerecht.
Bezogen ist sie mit einem Drell-Stoff, der aus 83 Prozent Polyester, 14 Prozent Viskose und 2 Prozent Aloe Vera und 1 Prozent Lycra besteht. Er kann leicht abgezogen und in der Waschmaschine bei bis zu 60 Grad Celsius gewaschen werden.
Das Raumgewicht beträgt RG 30. Umrandet ist dieses Modell mit einer sechs Zentimeter breiten Trittkante, welche den Kleinen bei ihren ersten Gehversuchen einen stabilen Untergrund bietet.

Julius Zöllner 7470100000 Babymatratze Sky Comfort

Das Kindermatratzenmodell aus dem Hause Zöllner präsentiert sich auf einer Liegeseite mit einem Kaltschaumkern, während die andere Liegeseite für Kleinkinder aus PU-Schaum besteht und etwas fester ist. Die Matratze ist hypoallergen und für allergische Kinder geeignet.
Vertikale Luftkanäle sorgen für eine Durchlüftung. An den Längsseiten ist eine Trittkante angebracht, welche Kindern eine bessere Standfestigkeit bieten und gleichzeitig die Matratze strapazierfähiger machen sowie länger in Form halten. Dieses Modell ist schadstoffgeprüft und der Bezug abnehmbar sowie waschbar. Bei dem Bezug handelt es sich um eine funktionelle Ausführung, die aus 36 Prozent Baumwolle, 34 Prozent Polyamid und 30 Prozent Polyester gefertigt ist.

Prolana Lara Plus

Das Modell aus dem Hause PROLANA zeigt sich mit mit zwei unterschiedlichen Liegeseiten. Eine besitzt mittlere Liegeeigenschaften, die sich aus einem Naturkautschukkern ergeben. Auf der anderen Liegeseite dominiert ein Kokos-Kautschuk-Kern, der für eine festere Konstruktion sorgt. Dieser besticht durch eine besondere Atmungsaktivität, während die Naturkautschuk-Latex-Seite mit einer punktelastischen Eigenschaft besticht. Damit kann die Matratze Babyansprüchen sowie den Bedürfnissen von Kleinkindern mit dem Wechseln der Matratzenseite gerecht werden.
Der Bezug ist aus Drell mit 100 Prozent Bio-Baumwolle hergestellt. Dieser kann abgenommen und bei 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden.
Die Matratze ist frei von gesundheitsbeeinträchtigen Schadstoffen und mit einigen Qualitätssiegeln versehen.

Träumeland T015102 - Babymatratze Polarstern

Die Babymatratze ist mit den Größen 60 x 120 Zentimeter und 70 x 140 Zentimeter für Kinder bis zu fünf Jahren geeignet. Sie ist mit punktelastischem Kaltschaum mit stützenden Eigenschaften sowie einem sogenannten More-Way Belüftungssystem ausgestattet. Dieses sorgt dafür, dass eine unvergleichbare Luftzirkulation im Matratzenkern agiert und auf diese Weise ein optimales Schlafklima hergestellt werden kann, das den Schlaf fördert.
Selbst die Trittkanten, welche sich um die Matratze erstrecken, besitzen eine Belüftung.
Überzogen ist die Babymatratze mit einem atmungsaktiven TENCEL-Bezug, der einen Nässeschutz beinhaltet. Damit bleibt Feuchtigkeit vom Kindskörper fern. Der Bezug ist zudem teilbar sowie abziehbar und bei 60 Grad Celsius waschbar. Diese Träumelandmatratze ist schadstoffgeprüft.

Emma Kids Babymatratze

Mit Hilfe eines aufwendigeren Verfahrens wurde diese Matratze für Babys und Kleinkinder hergestellt, um eine optimale Stützkraft zu bieten, aber gleichzeitig einen hohen Liegekomfort durch einen angenehmen Härtegrad zu erreichen.
Der Matratzenkern besteht aus Kaltschaum. Luftkanäle durchlaufen diesen, um eine gute Atmungsaktivität zu gewährleisten. Unterstrichen wird dies durch senkrecht verlaufende Luftkanäle, welche den Luftaustausch beschleunigen.
Der Bezug ist aus Doppeltuch hergestellt. Weder die Matratze noch der Bezug verfügen über Schadstoffreste, weshalb dieses Modell mit einem entsprechenden Prüfsiegel ausgezeichnet wurde. Der Bezug weist einen Sicherheitsreißverschluss auf, der ein Abziehen des Bezugs ermöglicht. Dieser ist bis 60 Grad waschbar. Eine feste Trittkante verhindert das Abrutschen beim Auftreten.

Stiftung Warentest Babymatratzen Test

Stiftung Warentest hat im März 2014 die Testergebnisse von insgesamt zwölf getesteten Kindermatratzen veröffentlicht. Nur sieben von ihnen erhielten nach dem umfassenden Prüfungsverfahren die Gesamtnote gut, fünf Matratzen schnitten mit einem Befriedigend ab. Allerdings zeigt der Test, dass in den einzelnen Sparten, vor allem im Bereich der Haltbarkeit, die Benotung bis Ausreichend reicht. Acht von zwölf Kindermatratzen verloren deutlich an Höhe und Härte. Die im Test vorhandenen doppelseitigen Kindermatratzen wiesen hingegen keine gravierenden Unterschiede der Liegeeigenschaften auf. Bei dem Gehalt von Restschadstoffen schnitten alle Modelle gleich gut ab.

Der Test von Stiftung Warentest lässt die Erkenntnis zu, dass die Versprechen der Hersteller nicht immer eingehalten werden, denn der Praxistest zeigt teilweise andere Ergebnisse. Zudem sind Zusatzelemente nicht immer vorteilhaft, lassen eine Matratze preislich aber oft teurer werden.
Über Stiftung Warentest und den Testergebnissen aus dem Jahr 2014 können sich Eltern beziehungsweise werdende Mütter und Väter orientieren, welche Baby- und Kindermatratzen welche Vorzüge beispielsweise in den Liegeeigenschaften oder der Bezugsqualität aufweisen. Auf diese Weise erleben sie keine böse Überraschung beim Kauf und wissen genau, was sie bei welcher der getesteten Matratzen erwartet.


Was hat die Babymatratze mit dem plötzlichen Kindstod zu tun?

Laut verschiedener Studien und Forschungsergebnissen, soll der plötzliche Kindstod vielfach mit der Babymatratze in Verbindung gebracht werden können.
Eine Studie wurde bereits 1988 von dem Chemiker Barry A. Richardson veröffentlicht. In dieser konnte er nachweisen, dass sich in Babymatratzen giftige Gase entwickeln können, wozu nur kleinste Mengen an Schimmelpilzen auf die Inhaltsstoffe einer Matratze treffen müssen. Irrelevant zeigt sich in der Studie das verwendete Material. Denn durch den Einschluss im Matratzenkern, kann jede Faser auf die Sporen reagieren.
Die Schimmelsporen entstehen, wenn sich in einer Matratze Feuchtigkeit staut. Urin, Spucke oder die ausgelaufene Milchpulle reichen dazu aus, wenn kein besonderer Nässeschutz die Matratze vor dem Eindringen schützt.
Wenngleich es sich nur um geringfügige Mengen an toxischen Dämpfen handelt und auch kein nachweislicher Beleg dafür vorhanden ist, dass dies zum plötzlichen Kindstod führt, so ist dennoch durch Statistiken davon auszugehen, dass überwiegend Kinder betroffen sind, die in Bauchlage schlafen. Experten vermuten, dass dies in Verbindung mit eventuell toxischen Giften in der Matratze stehen könnte, weil in der Bauchlage die Nase direkt aufliegt.
Bei zu weichen Matratzen können Babys, im Tiefschlaf zu weit in das Gewebe eindrücken und so die Atmung blockieren. Da Babys aber recht rasch ihren Kopf selbst drehen können, gehen Mediziner davon aus, dass eine Atmungsblockierung nur für wenige Sekunden einen plötzlichen Kindstod begünstigen kann.

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