Beste Raumtemperatur zum Schlafen

Welche Temperatur ist zum Schlafen am besten?

Die Temperatur im Schlafzimmer spielt eine elementare Rolle - bei wenigen Menschen mehr, bei anderen eher weniger. Zu vernachlässigen ist sie aber nicht, denn der Körper findet bei manchen Temperaturen einfach besser Erholung als bei anderen. Mit einer optimalen Temperatur im Schlafzimmer unterstützen Sie also zugleich die Regenerationsprozesse von Ihren Organismus!


Optimale Raumtemperatur zum Schlafen laut Mediziner

Über Jahrzehnte haben sich Forscher mit allen Facetten des Schlafens auseinandergesetzt. Die Temperatur im Schlafzimmer blieb hierbei nicht außen vor, wobei es sicherlich nicht in jeder Jahreszeit pauschal möglich ist, die empfohlene Temperatur der Experten wirklich zu halten. Kurzum bleibt ganz einfach zu sagen: Die optimale Temperatur ist die, bei der man weder friert noch schwitzt. Experten sprechen dann von einem "thermoneutralen" Klima, welches Sie gewissermaßen gar nicht aktiv spüren - es stört also nicht.

Die beste Raumtemperatur zum Schlafen ist zwischen 16 und 20 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur sollten Sie mit der entsprechenden Bettwäsche nicht frieren, zugleich werden sie aber auch kaum in der Nacht schwitzen. Zudem ist es Ihrem Körper so problemlos möglich, die eigene optimale Körpertemperatur von 36 Grad Celsius zu halten, ohne dafür zusätzliche Energie aufwenden zu müssen. Die Folge liegt auf der Hand: Der Körper und Organismus können sich auf die Regeneration in der Nacht konzentrieren, statt unnötig arbeiten zu müssen.

Kaum überraschend ist, dass Sie diese empfohlene Temperatur kaum im späten Frühling oder gar Sommer halten werden können - dafür bedarf es schon einer Klimaanlage. Zumindest aber im Herbst und Winter schlafen viele Menschen besser, weil sie mehr Freiheiten bei der Regulierung der Temperatur im Schlafzimmer haben. Hierbei ist wichtig, die Heizung eher spärlich einzusetzen.


Wie schaden zu warme Temperaturen beim Schlafen?

Laut Expertenmeinung gilt alles über 20 Grad Celsius als "zu warm" - wobei sich 21 oder 22 Grad sicherlich besser verkraften lassen als 26 Grad oder mehr im Hochsommer. Eine zu hohe Temperatur ist deshalb ungünstig, weil wir dann anfangen unter der Bettdecke zu schwitzen. Vor allem in der Nacht ist das auffällig, wenn sich unter der Decke die vom Körper abgegebene Wärme staut. Durch das Schwitzen in der Nacht erhöhen sich vor allem im Winter nicht nur die Chancen, dass man eher krank wird, zugleich wird man selbst häufiger wach.

Außerdem führt eine hohe Temperatur im Regelfall zu einer trockenen Raumluft, die sich unter anderem in Form von:

  • Husten oder kratzigem Hals
  • trockenen Mund- und Nasenschleimhäuten
  • Kopfschmerzen

bemerkbar machen kann. Ungewollte Gäste, allen voran Hausstaubmilben, fühlen sich bei warmen Temperaturen ebenfalls pudelwohl. Viele Argumente sprechen folglich dafür, das Zimmer im Herbst und Winter gar nicht oder zumindest nicht zu überheizen.


Die Folge von zu niedrigen Temperaturen

Unter 16 Grad Celsius sollten Sie aber nicht gehen - das ist wirklich schon sehr frisch, vielen Menschen sicherlich auch zu kalt. Die Wohlfühltemperatur bewegt sich bei den meisten Menschen um die 19 Grad, bei Personen mit mehr Körpergewicht könnte sie etwas nach unten abfallen. Zudem spielt immer auch die Matratze eine Schlüsselrolle. Federkernmatratzen sind dafür bekannt, eine exzellente Auslüftung zu gewährleisten, machen Frostbeulen aber vor allem im Winter zu schaffen. Wer in der Nacht übermäßig friert, sollte dann unter Umständen lieber zu einer Matratze greifen, die Wärme besser konserviert.

Eine zu niedrige Temperatur führt nämlich dazu, dass sich der Körper nicht mehr anständig regenerieren kann. Die Muskulatur fängt an zu krampfen, zudem muss er kontinuierlich eigene Energie produzieren, um die gewünschte Körpertemperatur zu erreichen, bei der Ihnen trotz der Raumtemperatur nicht mehr frisch ist. Wer beim Schlafen friert, wird am nächsten Morgen also wesentlich weniger erholt aufwachen, einfach weil der Körper selbst im Schlaf noch auf Hochtouren lief - die Regeneration bleibt also aus.

Deshalb sollten Sie definitiv eine optimale Temperatur von rund 17 bis 20 Grad Celsius, 16 Grad für Hartgesottene, anstreben!

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