Wie komme ich morgens besser aus dem Bett?

Manchmal ist das Aufstehen morgens beschwerlich - für den eingefleischten Morgenmuffel eine ständige Qual. Das kann sich ändern: Wer folgende Tipps zwei Monate beherzigt, kommt bald besser aus den Federn.

10 Tipps um besser aufstehen zu können

1

Vor dem Schlafen "runterfahren"

Das gute frische Aufwachen beeinflussen Sie dadurch, wie Sie den Abend vor dem Schlafen gestalten. Die letzten zwei Stunden vor dem Schlafen sollten Sie runterfahren: Kein Input mit aufputschenden und schwierigen Themen mehr per Bildschirm.
Gehen Sie vor dem Einschlafen ein paar Schritte an die frische Luft. Alternativ tanzen Sie zu Ihrer Musik oder machen Fitnessübungen bei offenem Fenster.
Lesen Sie noch ein wenig leichte Lektüre oder hören Sie entspannende Musik.

2

Festes Zeitfenster für Schlafbeginn einführen

Unser Körper lebt und liebt Rhythmen. Gewöhnen Sie sich daher an eine feste Zeit für das Einschlafen. Ihre Schlafzyklen stellen sich mit zunehmender Gewohnheit darauf ein. Wenn Sie morgens zur gleichen Zeit aufstehen, dann gewöhnt sich der Körper daran - Sie kommen dann eher nicht aus dem Tiefschlaf, wenn der Wecker mahnt. Sie wachen dann sogar gut erholt vor dem Klingeln auf.

3

Den Tag abschließen

Ziehen sie gedanklich oder auch mit kurzen Notizen nach dem Tag Bilanz. Danken Sie für die Dinge, die positiv für Sie gelaufen sind. Was nicht gut lief, lassen Sie beiseite. Widmen Sie sich den Problemen am Tage, wenn Sie in Ihrer Kraft sind.
Planen Sie auch die wichtigen Dinge des nächsten Tages und halten Sie dies mit Notizen fest. Das lässt Sie besser schlafen und morgens mit dem Gefühl starten: Ich bin schon für Alles bereit!

4

Wecker mit "Herausforderung" benutzen

Wenn Sie morgens im Halbschlaf stets Ihren störenden Wecker ausschalten und dann weiterschlafen, tricksen Sie sich aus: Platzieren Sie den Wecker soweit vom Bett entfernt, dass Sie bereits aufgestanden sind, wenn Sie ihn abstellen. Es gib jetzt sogar kultige Wecker, die vor Ihnen davonrollen und lustige Geräusche machen! Wenn Sie dann lachen müssen, haben Sie doch schon fast gewonnen.

5

Kleine Belohnung am Morgen

Verwöhnen Sie sich morgens nach dem Aufstehen. Das kann ein kleines Ritual sein, ein neues Duschgel oder Parfum, eine besondere Leckerei zum Frühstück, ein lustiges Filmchen auf YouTube ... Ihnen wird etwas einfallen, sich und den neuen Tag gebührend zu empfangen und feiern. Seien Sie dabei kreativ und auch gerne albern!

6

Neues Mindset für jeden neuen Tag

Sind das hier Ihre typischen Gedanken morgens: Oh Gott, schon wieder ein Tag! Den krieg ich auch irgendwie rum! Ich habe keinen Bock! Der frühe Vogel kann mich mal!
Kein Wunder, dass Sie mit dem Gepäck schwer aus dem Bett kommen!
Stellen Sie Ihr Mindset auf Positiv: Denken Sie an drei schöne Dinge, die Sie am Tag machen werden! Denken und sprechen Sie auch für Sie passende positive Affirmationen wie etwa: Dieser Tag gelingt mir freudig und leicht.
Geben Sie jedem Tag ein neues und passendes Motto: Heute kümmere ich mich um mich selbst.
Oder: Heute erst die Liebe, dann alles andere.

7

Umgang mit Koffein, Alkohol und Nikotin

Alle diese Substanzen haben eine starke Wirkung auf unser Nervensystem und in Folge auch auf unseren Schlaf. Oft weiß der Körper nicht, was er nun eigentlich soll:
Am Abend etwa Alkohol zum Runterkommen, dann wieder Kaffee und eine Zigarette für einen kleinen neuen Kick ...
Verzichten Sie ab 16 Uhr auf Koffein, wenn möglich auch auf Zigaretten. Begrenzen Sie den Alkoholkonsum und verzichten zwei Stunden vor dem Schlaf ganz darauf.

8

Leichtes Abendbrot

Bei vielen Menschen heute ist das Abendbrot die mächtigste Mahlzeit des Tages. Ändern Sie das und essen Sie leichte und gut verdauliche Kost bis etwa 19 Uhr. Ihr Körper wird Ihnen diese Arbeitserleichterung mit mehr Frische am Morgen danken.

9

Schlafgewohnheiten überdenken

Versuchen Sie, sowohl in der Arbeitswoche als auch am Wochenende einen ähnlichen, aber für Sie passenden Wach-Schlaf-Rhythmus zu finden. Sie werden nicht zum Spießer werden, keine Sorge. Gelegentliche Ausnahmen vom Rhythmus schaden dann nicht und sind wie das Salz in der Suppe. Und schlafen Sie nie mehr als 8 Stunden - das macht eher müde!

10

Wie man sich bettet, so wacht man auf

Wie gut und bequem sind Ihre Matratzen und Topper? Wann haben Sie sich zuletzt eine neue Matratze gegönnt? Diese sollte alle 5 bis 7 Jahre erneuert werden. Achten Sie wie bei Schuhen, Bürostuhl und Autositz auch auf eine gesundheitsfördernde gute Qualität Ihrer Schlafstatt: Sie verbringen ein Drittel Ihres Lebens darin!

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