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Schlafen in der Schwangerschaft

Schwangere im Bett

Schwangere im Bett

Während der Schwangerschaft ist es nicht besonders leicht, eine bequeme Schlafposition zu finden. Häufig ist der große Bauch im Weg oder das Kind bewegt sich und tritt. Besonders zum Ende einer Schwangerschaft scheint jede Position ungeeignet. Doch bereits zu Beginn der Schwangerschaft sollte jede Frau auf ihre Schlafposition achten. Wie Forscher von der University of Manchester festgestellt haben, sind einige Positionen sogar schädlich für das Ungeborene und die werdende Mutter.


Wie verändert sich der Schlaf während der Schwangerschaft?

Durch die hormonellen Veränderungen haben viele werdende Mütter bereits zu Beginn der Schwangerschaft Ein- und Durchschlafprobleme. Hinzu kommt vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft ein häufiger Harndrang, der das Durchschlafen unmöglich macht. Im zweiten und letzten Trimester kommt der wachsende Bauch hinzu, der nahezu jede Schlafposition nur für kurze Zeit erträglich werden lässt. Da das Neugeborene von der eigenen Gesundheit der Mutter maßgeblich abhängig ist, gilt auch hier: Je mehr Schlaf die Mutter bekommt, desto besser geht es dem Kind. Hierfür gibt es keine konkreten Richtwerte. Wichtig ist, dass die Mutter stets auf ihre Intuition und ihre Bedürfnisse achtet und diesen nachkommt.


Während Schwangerschaft auf Rücken schlafen?

Besonders in den letzten Schwangerschaftstagen kann durch die Rückenlage die Gebärmutter einen besonders hohen Druck auf die Nerven im Becken sowie die Hohlvenen ausüben. Dies führt letztlich dazu, dass der Blutstrom zum Herz der Mutter gedrosselt oder gequetscht wird. Die damit verbundene Schwächung des mütterlichen Kreislaufes wirkt auch auf die Sauerstoffversorgung des Ungeborenen aus.

Um diese Folgen zu vermeiden, sollten Schwangere ihre Seitenposition stets mit einem Rückenkissen unterstützen. So verringert sich die Gefahr, dass die werdenden Mütter nachts die Rückenlage einnehmen. Wichtig ist hierbei die Position, in welcher die werdende Mutter einschläft. Sollte sie mitten in der Nacht auf dem Rücken aufwachen, dann wahrscheinlich, weil der Körper auf die Rückenlage bereits reagiert hat. Kurze Rückenschlafpositionen sind laut Forscher nicht schädlich.


Die Bauchlage bei Schwangeren

Im Allgemeinen gilt: Solange es bequem für die werdende Mutter ist, kann und darf sie auch auf dem Bauch schlafen. Das Neugeborene wird hierbei nicht gequetscht oder bedrückt, da es durch das Fruchtwasser ausreichend gepolstert und geschützt wird. Besonders jedoch im letzten Drittel der Schwangerschaft wird eine Bauchlage aufgrund des großen Bauchs unmöglich und eine Seitenlage empfohlen.


Welche Schlafposition eignet sich für Schwangere am Bestem?

Viele werdende Mütter merken intuitiv, welche Schlafposition für sie am besten ist. Häufig schlafen Schwangere jedoch auf der Seite. So kann der Bauch und die damit verbundenen Organe bestmöglich entlastet werden. Auf der linken Seite zu schlafen, soll laut Mediziner sogar gesundheitsfördernder sein als auf der rechten Seite, wo die Hohlvene verläuft.


Wie kann ich meinen Schlaf optimieren?

  • Gute Nacht Ritual
    Um mögliche Einschlafprobleme zu vermeiden, ist viel Ruhe und Entspannung notwendig. Schwangeren wird daher empfohlen, ein Gute-Nacht-Ritual zu entwickeln. Unterstützt werden kann das durch einen warmen Kakao oder Tee, die passende Kleidung oder auch eine ausgiebige Reflexion über den vergangenen Tag. Wichtig ist, dass der Körper so gut wie nur möglich zur Ruhe kommt.
  • Niederschreiben von Gedanken
    Um sich auf den Schlaf und die damit verbundene Ruhe einstellen zu können, wird Schwangeren mit nächtlichem Gedankengang häufig empfohlen, alle Gedanken vor dem Schlafengehen niederzuschreiben. Gerne können die werdenden Mütter hierzu auch den Partner/die Partnerin oder Freunde kontaktieren und den Tag gemeinsam Revue passieren lassen.
  • Kissen
    Das Stillkissen kann bereits vor der Entbindung eine besondere Schlafhilfe für Schwangere darstellen. Einfach das Kissen zwischen die Beine, unter den Bauch oder auch hinter den Rücken lasse: So kann der Druck von Venen, Muskeln sowie der Hüfte und auf das Becken reduziert werden.
  • Die passende Getränkewahl
    Da Schwangere zu einem häufigen Harndrang neigen, wird empfohlen, vor der Nachtruhe nur kleine Mengen an Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Zwar kann damit ein Toilettengang häufig nicht vermieden werden, dennoch verringert sich damit die Gesamtzahl der Schlafunterbrechungen verringert.
  • Baden
    Um Geist und Körper in die passende Schafstimmung zu bringen, nutzen Schwangere die entspannende Wirkung des Badens. Durch die ruhigen Wasserbewegungen, die Wärme und angenehmen Duftstoffe kommen Mutter und Kind schnell zur Ruhe und können die Nacht beruhigter schlafen

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